Frank Hördler & Denis Reul

Heute Abend drückt die ganze Eishockeynation die Daumen – Viertelfinale gegen Titelverteidiger und Olympiasieger Kanada – Eishockeyherz was willst Du mehr.

Mit dabei auch Zwei mit „oberfränkischen Wurzeln“ – Frank Hördler und Denis Reul.

Beide gehören seit Jahren zum festen Stamm der Nationalmannschaft. Frank Hördler, geboren in Bad Muskau, stammt aus einer völlig eishockeyverrückten Familie. Vater Jochen, ehemaliger DDR-Nationalspieler prägte über Jahre das Selber Eishockey. Franks älterer Bruder David bestens bekannt in der Oberligaszene. Der 32jährige Frank ist über Jahre – national wie international – zum Leader und Leistungsträger gereift – sieben Mal Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin und Gewinn der European Trophy 2010 sowie 113 Länderspiele für Deutschland sagen alles aus über unseren momentan besten „Export-Eishockeyschlager“ aus Selb.
Ebenfalls aus der Defensive im Nationalteam nicht mehr wegzudenken ist der „zweite Ex-Selber“ Denis Reul. Die überzeugendsten Argumente des in Marktredwitz geborenen Denis Reul sind seine 193 Zentimeter Körpergröße in Kombination mit seinen 110 Kilogramm „Kampfgewicht.
Somit nicht verwunderlich – Denis liebt das Körperspiel wie kein zweiter, die kanadische, körperbetonte Spielweise kommt ihn entgegen. Mit jungen Jahren sammelte der 27jährige Erfahrungen in der Quebec Major Hockey League sowie bei den Providence Bruins, dem Farmteam der Boston Bruins – für letztere wurde er auch 2007 gedraftet. In Oberfranken geboren, auf internationaler Bühne über Jahre gereift, in seiner Wahlheimat Mannheim mittlerweile unverzichtbar. Er ist ein Mannheimer Junge seit 2009 – in der Saison 2014/2015 durfte er mit seinen „Adlern“ die Meisterschaft feiern.

Wir wünschen unseren beiden „Nationalspielern“ Frank und Denis heute viel Erfolg – auf ein weiteres „Eishockeywunder gegen die Ahornblätter“

Fotos: DEB

Beitragsserien: Wölfe hinter den Kulissen