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Mit Herz Und Hand Für Den VERein

Sie ist die gute Seele hinter den Kulissen – sorgt für Ordnung und Sauberkeit, hat immer ein freundliches Wort auf den Lippen und steht Heimspiel für Heimspiel mit ihrem Mann Manfred hinter dem Tresen im neuen Fanshop – Erika Gärtner

„Ich bin durch meinen Mann Manfred vor ungefähr zehn Jahren zum Verein gekommen“

erinnert sich Erika Gärtner und fährt fort:

„Und durch Kerstin Schneider, die damalige Geschäftsstellenleiterin, kam ich dann zu meinem Job.“

Zum Einstieg unterstützte Erika Gärtner an der Kasse beim öffentlichen Lauf – doch dabei sollte es nicht bleiben, denn helfende Hände waren und sind an allen Ecken und Enden gesucht. Schon bald kamen weitere Tätigkeiten dazu, wie etwa das Waschen der Bierbecher nach Veranstaltungen, das Putzen von VIP-Hütte und Geschäftsstelle und – weil das alles noch nicht genug war – der Verkauf im neuen Fanshop”.

„Ich kann einfach nicht nein sagen“

lacht Erika Gärtner. Bis zu zehn Wochenstunden verbringt die 62-Jährige auf dem Stadiongelände, um alles auf Vordermann zu bringen.

Fasziniert vom Eishockey – und das seit 40 Jahren

Ihr Mann Manfred ist es also, dem der Verein diese wertvolle Kraft zu verdanken hat. Und auch er ist immer zu Stelle, wenn es etwas zu tun gibt. Immerhin schlägt sein Herz schon seit 40 Jahren für diesen Sport und den Verein. So unterstützt er seine Frau im Fanshop und ist auch bei den „Eisteufeln“, einem Fanclub der Selber Wölfe, als Kassier tätig. Gärtner:

„Eishockey war schon immer mein Sport. Mein erstes Spiel habe ich damals bei unserem Sommerurlaub in Füssen gesehen. Von da an haben wir es dann regelmäßig verfolgt.“

Die Gärtners scheuen keine Mühen und nehmen gerne auch weitere Strecken auf sich, um ihrem gemeinsamen Hobby zu folgen.

Manfred Gärtner:

„Wir waren schon bei zehn Weltmeisterschaften live dabei! Egal ob Deutschland, Köln, Schweiz, Slowakei… Es war jedes Mal ein Erlebnis.“

Bei so vielen Erlebnissen rund ums Eishockey gibt es jedoch ein Ereignis, das dem Ehepaar noch heute Gänsehaut bereitet:

„Unser größtes Highlight war das WM-Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen vor zehn Jahren. Damals spielte Deutschland gegen USA – und das im Fußballstadion vor 78.000 Zuschauern. Es war unbeschreiblich…“

erzählt Manfred Gärtner begeistert.

„Zero Waste“ – von Selb bis zum Mondsee

Es ist unschwer zu erkennen: Das Ehepaar Gärtner ist aus dem Verein nicht wegzudenken. Besonders viel Engagement und Schaffensfreude stecken die beiden aktuell in den neu gestalteten Fanshop. Bei jedem Heimspiel sind sie dort hinter dem Tresen anzutreffen und haben immer ein offenes Ohr für die Fragen ihrer Kundschaft. Apropos Kunden: Wer denkt, dass sich die Wölfe-Artikel nur im näheren Umkreis um Selb verkaufen, der irrt sich.

„Neulich war sogar ein Besucher vom Mondsee da! Unser Einzugsgebiet reicht bis Helmbrechts, Coburg und darüber hinaus. Und auch aus der Oberpfalz kommen Besucher, bis hinter Kemnath“

so die Gärtners.

Alles in allem lässt sich sagen, dass der neue Fanshop auf spürbar mehr Resonanz stößt. Dies führen Herr und Frau Gärtner zum einen auf den geänderten Standort zurück, das moderne Erscheinungsbild und nicht zuletzt die neuen Produkte, die teilweise in liebevoller Handarbeit hergestellt werden.

Erika Gärtner:

„Elli Landsdörfer ist hier die treibende Kraft. Sie kennt die ganzen Firmen und Leute, macht vieles selber, teilweise auch mit Elisabeth Golly zusammen. Zum Beispiel gibt es tolle Schlauchschals aus alten Trikots, Gymbags und einiges mehr. Wir bekommen ganz tolle Rückmeldungen dazu von den Leuten. Da hat sich wirklich viel getan.“

Die bisherigen Umsätze waren der Wahnsinn

Dabei ließe sich laut Erika Gärtner schwer sagen, was denn produktmäßig gesehen der absolute Renner sei:

„Vor Weihnachten waren es vor allem Trikots, Schals, Boshi-Mützen und Gym-Bags. Ganz toll verkaufen sich auch die neuen blauen Stadion-Jacken. Wir kennen leider die genauen Umsätze aus dem alten Shop nicht – aber was wir im Dezember verkauft haben, war der Wahnsinn.“

Ein toller Erfolg, der sicher auch aus Freundlichkeit und Engagement des Ehepaares resultiert. Und sowohl Manfred als auch Erika Gärtner sehen noch lange kein Ende, den Verein mit Herz und Hand zu unterstützen.

Erika Gärtner:

„Es macht einfach Spaß – wir sind gerne unter Leuten, können das Stadion zu Fuß erreichen und ein paar Euro dazu verdienen.“

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