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Wölfe wollen bei der Integration helfen

Im Rahmen der Aktion „Demokratie leben“ vom Landratsamt Wunsiedel wird sich der VER Selb e.V. im gesamten Landkreis engagieren und Asylbewerbern und Flüchtlingen das Schlittschuhfahren beibringen. Dazu werden Organisationen und Vereine die hier engagiert sind nicht nur eingeladen, sondern in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt auch abgeholt. Natürlich mit den beiden neuen Kleinbussen der Motor Gruppe Sticht.

Dabei ist der VER Selb e.V. der erste Verein im Landkreis Wunsiedel, der sich überhaupt für das vom Landratsamt initiierte Projekt engagiert. „Der VER Selb e.V. ist in dieser Hinsicht ein absolutes Vorbild. Das Motto „Demokratie leben“ ist gerade in dieser schwierigen Zeit ein absolutes Muss, um die Integration von Flüchtlingen überhaupt meistern zu können. Gerade Kinder und Jugendliche müssen offensiv angesprochen werden um sich hier zurecht zu finden und sich wohl zu fühlen. Nur so schaffen wir Vertrauen“, sagt der stellvertretende Landrat, Gerald Schade. „Die Erfahrung zeigt, dass wir nur so auch das Vertrauen in die neue Heimat dieser Menschen wecken.“

Die Idee kommt aus der Mannschaft

Das Projekt „Eislaufen“ in „Demokratie leben“ einzubinden war dabei die Idee des kanadischen Top-Scorers der Selber Wölfe, Jared Mudryk. Bevor es allerdings losgehen konnte, mussten noch ein paar bürokratische Hürden genommen werden. Der Antrag zur Durchführung wurde aber ohne jegliche Probleme von der Projektstelle gegen Rechtsextremismus in Bad Alexandersbad genehmigt und so läuft das Projekt schon seit drei Wochen auf der Eisfläche der NETZSCH-Arena. Bisher haben dabei Flüchtlinge aus den Unterkünften in Hohenberg und Selb ihre Runden gedreht und es sollen noch mehr werden. „Jede Organisation oder Verein, die sich für Asylbewerber und Flüchtlinge einsetzt, können sich jederzeit bei uns anmelden. Sollten am Ende die momentanen Zeiten nicht ausreichen, sind wir relativ flexibel um weitere Termine zu finden“, sagt der Nachwuchskoordinator und Verantwortliche für dieses Projekt im Verein, Bernd Setzer. „Wir haben uns bisher auf den Dienstagnachmittag verständigt, weil hier ohnehin der Öffentliche Lauf stattfindet. Und das auch bewusst, weil wir so gleich auch noch den Kontakt zu anderen Menschen herstellen können. Auch Schulen können sich deshalb gerne bei uns melden. Alle sollen Spaß und etwas Abwechslung haben. So wird der Alltag für alle schöner.“

Der Ideengeber, Jared Mudryk, wird dabei so oft es geht mit auf dem Eis stehen. Sollte er nicht können, haben sich bereits Mannschaftskollegen wie Achim Moosberger oder Thomas Botzenhardt bereit erklärt, ein bisschen Lehrer zu spielen. Aber auch der Wölfe-Coach, Cory Holden, ist regelmäßig dabei.

Wer sich zum Projekt „Demokratie leben – Eislaufen beim VER Selb e.V.“ anmelden möchte, meldet sich bitte in der Geschäftsstelle der Selber Wölfe.

MGS Motor Gruppe Sticht fährt den Nachwuchs

Stolze 35.000 Kilometer legt der der Nachwuchs des VER Selb e.V. im Jahr zurück. Eine Zahl, die sich in Zukunft noch erhöhen dürfte. Denn sowohl die Eishockeyabteilung, die Eis- und Rollkunstläufer als auch die Eisstockschützen des Vereins bilden momentan knapp 189 aus – Tendenz steigend. Dieser große, organisatorische Aufwand kostet dabei aber nicht nur Zeit und ehrenamtliches Engagement. Die zahlreichen Busfahrten kosten natürlich auch Geld.

Aus diesem Grund war der VER Selb e.V. auf der Suche nach einem starken Partner, der dem Nachwuchs der Wölfe unter die Arme greift. Und wir sind fündig geworden. MGS – Motor Gruppe Sticht hat nicht lange gezögert und dem Verein zwei neue, extra große Kleinbusse zur Verfügung gestellt. „Die Arbeit, die täglich beim VER Selb in der Ausbildung geleistet wird, ist Wahnsinn. Trainer und Betreuer haben sich schon längst bessere Möglichkeiten für den Transport gewünscht und wir können jetzt endlich abhelfen. Und ich denke, wir haben den Verantwortlichen damit einen großen Gefallen getan“, sagt der Verkaufsleiter für Ford bei MGS, Jürgen Riedel. Das hat er. Zumal die Busse den Verein weder in der Anschaffung noch bei der Versicherung, der Wartung oder der Anmeldung etwas gekostet hat. „Diesel muss trotzdem noch ins Auto“, scherzt Wölfe-Vorstand Jürgen Golly. „Dass uns die Motor Gruppe Sticht so enorm unterstützt ist Gold wert. Wir wollen in Zukunft noch mehr Wert auf unsere Ausbildung legen und da ist die Möglichkeit selbst schnell reagieren zu können und auch einmal spontan mit den eigenen Kleinbussen fahren zu können ein Muss.“ Natürlich werden die beiden Neunsitzer nicht den gesamten Nachwuchsverkehr deckeln können. „Aber es hilft schon gewaltig, sagt der Chef der Nachwuchskoordinator, Bernd Setzer, der sich am meisten auf die Busse freut. „Riesige Ladeflächen und Platz für acht Spieler plus Fahrer! Besser geht’s nicht!“.

Wir bedanken uns bei der Unterstützung durch die MGS Motor Gruppe Sticht, die uns es erst ermöglicht haben dieses Projekt endgültig auf die Beine zu stellen und beim Landratsamt Wunsiedel für die unkomplizierte Zusammenarbeit und hoffen, dass sich bald noch mehr Vereine bei uns melden werden um Teil unseres Projektes zu werden.

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