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Ein junger Mensch mit nur 34 Jahren ist verstorben. Einen großen Teil seines Lebens verbrachte er beim VER und für den VER:

“Immer für alle da gewesen,

immer das Beste gewollt,

immer das Beste gegeben,

immer gekämpft und nie geklagt.”

Das sind Worte aus der Todesanzeige von Sebastian Herden. Genau diese wenigen Worte sagen viel über Sebastian aus.

Basti verstarb am 01.08.2021 nach schwerer Krankheit.

Er war seit der Saison 2005/2006 bei den Anfängern Co-Trainer. Diese Arbeit machte er mit großer Leidenschaft und einem unheimlichen Engagement, denn der Umgang mit den Kindern hat ihm immer gefallen und große Freude bereitet. Nicht nur auf dem Eis war er für sie da. Er plante Besuche bei der Feuerwehr, der Polizei, dem THW. Wir erinnern uns, dass die Kinder mit den Feuerwehrautos beim VER abgeholt wurden. Basti war für sie (und uns) der Held.
Wir erinnern uns ebenfalls an Fackelwanderungen, an Weihnachtsfeiern, selbst zum Osterhasen reichten seine guten Beziehungen.

Die Trainerschaft der Laufschule wechselte, Basti blieb.
Schnell eine Renovierung der Anfängerkabine. Das war auch mal alleine durch ihn möglich. Nicht lang fragen, machen!
So leitete Basti später auch eigenverantwortlich die Laufschule alleine.

Menschlich ein absolutes Vorbild, ein Idealist, stand Sebastian jedem zur Verfügung. Egal ob mit 19 Jahren, mit 26 oder 30 Jahren. Er war für alle da und besonders deutlich war es in seinen jungen Jahren, wie er seiner Zeit voraus war, ohne dabei den Spaß zu vergessen.

Es entwickelten sich über den Sport hinaus persönliche Freundschaften. Gekoppelt mit ähnlichen Schicksalen.

Die VER-Gemeinschaft trauert um Sebastian, der nicht nur im Verein eine große Lücke hinterlassen hat.
Der Mensch Sebastian ist verschwunden.
Er wird immer in unseren Herzen bleiben.

 

Wolfgang Schwarzer
Trainer Laufschule / Nachwuchsleitung

Beitragsserien: Wölfe hinter den Kulissen
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