VER-Beiratsmitglieder Bilden Die Engsten Weggefährten Zum Vorstand

Geballte Kompetenz im Hintergrund

Hinter jeder starken Führung stehen auch starke, kompetente Mitstreiter in der zweiten Reihe.

Dieses Erfolgsmodell hat sich mittlerweile in vielen Branchen und Sparten absolut bewährt

Ob in der Wirtschaft, aber auch im Sport und selbst in Vereinen in der Größenordnung mittelständischer Unternehmen wie dem VER Selb ist dies unerlässlich, um auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.

Es sind die Herren Golly, Manzei oder Golbs, die in den Medien als auch bei den Fans bekannt und präsent sind. Letztgenannte stehen im Rampenlicht, sie tragen gemäß ihrer Eigenschaft als Vorstände die Verantwortung für alle Entscheidungen im VERein. Nachdem die Arbeiten beim VER Selb in den letzten Jahren immer komplexer und zeitaufwendiger geworden sind, hat der VER Selb bei der letzten Jahreshauptversammlung im Frühjahr eine Satzungsänderung vorgenommen, um einen Beirat offiziell installieren zu können.

Persönlichkeiten aus heimischer Wirtschaft ins Boot geholt

Mit Klaus Möhwald (selbstständiger Unternehmer), Moritz Netzsch (Geschäftsführer und Gesellschafter der Netzsch Firmengruppe) und Jürgen Manzei (Geschäftsführer und Gesellschafter Firma PURUS PLASTICS) konnten drei Persönlichkeiten aus der heimischen Wirtschaft für den Beirat gewonnen werden.

Alle drei bringen weitreichende Kompetenzen aus der Wirtschaft zusätzlich zu ihren finanziellen Engagements mit

so Dr. Andreas Golbs.

Effektives Arbeiten dank zugeteilter Wirkungsfelder

Die Aufgaben innerhalb des Beirats sind klar aufgeteilt. Möhwald ist der zentrale Ansprechpartner, wenn es um die Technik in und rund um die Halle geht, zudem laufen bei ihm die Fäden zusammen, wenn Projekte innerhalb des VEReins anstehen. Bei Jürgen Manzei liegt der Arbeitsschwerpunkt auf dem Finanzcontrolling und dem Aufbau eines Gesamtcontrollings. Moritz Netzsch, früher selbst aktiver Eishockeyspieler in Selb, hat seinen Hauptfokus auf den Nachwuchs und die Weiterentwicklung des VER und des Eissportstandortes Selb gelegt.

Der Grundgedanke eines Beirats war immer, Partner, Interessenten und Freude enger an den Verein zu binden, die sich aktiv einbringen wollen.

Dafür schafften wir mit dem Beirat die geeignete Plattform

so Golbs weiter.

Für die tägliche Vereinsarbeit hatte der Beirat die Hauptaufgaben in der Stärkung der Kompetenzen, der Untergliederung in Zuständigkeitsbereiche und über alles in der Entlastung der Vorstandschaft

so Manzei und Golly ergänzend, die beide vor Jahren die Idee dazu hatten und dies Anfang des Jahres nun in der Satzung verankerten.

Freunde, Unterstützer und Ratgeber in einer Person

Ein weiterer, wichtiger Beweggrund, der letztendlich zur Beiratsgründung führte war die Möglichkeit zur Einholung einer geschätzten Zweitmeinung.

Wir als Vorstandschaft haben in der Vergangenheit festgestellt, dass es sehr sinnvoll ist, eine „zweite Meinung“ zu verschiedensten Fragen vertraulich einholen zu können. Aber mit wem spreche ich über Internas, über Projekte die z.B. in Planung sind – nun können wir frühzeitig mit unseren Beiratsmitgliedern darüber sprechen, beraten und diskutieren

so Golbs.

Und auch wenn es sportlich mal nicht so wie geplant läuft, dienen die Beiräte auch als Ratgeber und sie sind es nicht zuletzt, die stets mahnen den eingeschlagenen Weg weiter zu bestreiten und das Vorstandstrio bei Niederschlägen immer wieder motivieren.

Das ist wichtig, wir vom Vorstand und im Beirat sind mittlerweile sehr gut befreundet, das stärkt in Krisen und schweißt natürlich noch mehr zusammen

so Thomas Manzei.

Informationsaustausch das A und O

Aktuell hat der Verein sein mögliches Kontingent an Beiratsmitgliedern – die Satzung sieht bis zu maximal 7 Beiräten vor – nicht ausgeschöpft. Durchaus vorstellbar, dass in absehbarer Zeit noch Personen hinzukommen. Überlegungen und Gespräche laufen permanent. Der Beirat trifft sich turnusmäßig alle zwei Monate zu offiziellen Gesprächsrunde, in den Wintermonaten stehen die genannten Herren natürlich im regen Austausch.

Jede Woche Heimspiel, da haben wir natürlich immer die Möglichkeit uns am Rande des Spieles kurz abzustimmen bzw. zu wichtigen Themen auf dem aktuellen Stand zu halten

so VER-Vorstand Jürgen Golly.

Länderspielpause – nicht für Vorstand und Beirat

Während die Mannen von Henry Thom angesichts der Deutschland-Cup-Pause einige Tage frei hatten, konnte der VER-Vorstand und der Beirat die Füße nicht „sprichwörtlich“ hochlegen.

Es galt die bisherige sportliche Saisonentwicklung zu analysieren und auch natürlich nach vorne zu blicken – teilweise beschäftigen wir uns bereits mit Projekten, welche erst in der kommenden oder übernächsten Saison spruchreif bzw. umgesetzt werden

so Thomas Manzei Raum für viel Spekulation gebend.

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