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Fanstammtisch des Fanrpojekts ein voller Erfolg

Spieler, Trainer, Vorstände und ein Stadtrat. Das war die Besetzung des ersten Selber Fanstammtisches während dieser Saison

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Das die knapp 80 Besucher natürlich in allererster Linie Fragen an die Spieler hatten, war klar. Aber auch die Sanierung der NETZSCH-Arena war ein großes Thema an diesem Abend. Der SPD-Stadtrat Walter Wejmelka brachte alle auf den neuesten Stand der Entwicklungen.

Wann wird Hand an die NETZSCH-Arena gelegt?

Am liebsten gleich. Nur gibt es da einen schönen Grund, das Ganze noch ein bisschen nach hinten zu verschieben, lächelte Wejmelka vom Podest in der Stadiongaststätte Meier. Die Play-Offs. Die Sanierung soll jedoch so schnell wie möglich beginnen. Dabei wird es dann natürlich um zwei große Kriterien gehen. Zum einen ziehen die Kabinen der Wölfe aus den Räumen der Gaststätte um und werden unter den Tribünen der Heimfans untergebracht. Zum anderen wird das Thema Sicherheit den größten Teil der rund 1.200.000 Euro teuren Sanierung einnehmen. Drehkreuze, getrennte Wege für Heim- und Gastfans ins Stadion und die Toiletten-Situation werden verbessert. Das bisher nur rund zehn Prozent der benötigten Summe von der Regierung von Oberfranken bewilligt sind, beschert Wejmelka kein Kopfzerbrechen. “Wir sind sehr optimistisch und rechnen in den nächsten Wochen mit den benötigten Zusagen.”

Der erste Fanstammtisch für Henry Thom

Für den neuen Mann an der Bande war es der erste Auftritt auf einem Fanstammtisch. Und er sorgte für mächtig Unterhaltung. In Selb gehe es ihm gut, der Standort sei auf jeden Fall in der Liga hochklassiges Hockey anzubieten. Und eben jenes will er immer sehen und spielen lassen. Nur konnte auch er natürlich nicht umher, dass die Saison bis hierhin nicht so verlaufen ist wie man sich das erwünscht hätte. Aber man ändert eben nicht alles von heute auf morgen.

Auch Co-Trainer Marc Thumm hatte beste Laune. Erstens weil er sich auch mit seinem neuen Chef bestens versteht. Zweitens aber auch, weil er weitermachen durfte und so bei seiner Mannschaft geblieben ist. “Und außerdem kann ich als junger Trainer jetzt vom nächsten, gestandenen Trainer lernen.”

Übersetzung für McNaughton, kritische Frage aus dem Publikum

Das es bei der momentanen Tabellensituation nicht nur harmonisch ablaufen würde, war anzunehmen. Daher mussten sich Moosberger, Gare, McNaughton und Piwowarczyk auch eine etwas überspitzt vorgetragene Kritik gefallen lassen. Thom und seine Jungs machten aber sofort klar, dass keiner gerne verliert und das sich die harte Arbeit aus den letzten Wochen jetzt endlich auf dem Eis sehen lässt. Gefragtester Mann war – wie sollte es auch anders sein – Neuzugang Cody McNaughton. Auch wenn er auf die Hilfe von Co-Moderator Holger Hager angewiesen war, der sichtlich Spaß am übersetzen hatte, selbst aber keine englische Frage stellen wollte.

Die besten Nachrichten kamen zum Schluss

Außerdem stellten sich noch Suvelo, Stark, Botzenhardt, Eickmann und Maaßen den Fragen der Fans. Gewohnt souverän dabei der Auftritt von Marko Suvelo, der ein paar kleine Einblicke in die Entscheidungsfindung innerhalb der Familie durchsickern ließ. Das kämpferische Schlusswort kam von Neuzugang Sebastian Eickmann. “Natürlich will ich jedes Derby gewinnen. Aber gewinnen will ich auch gegen eine DEL-Mannschaft. Und wenn ich verliere, bin ich schlecht drauf.”

Alles in allem ein heiterer Fanstammtisch, der hervorragend besucht war und alle Fragen der Fans beantworten konnte. Zum Beispiel auch, dass die langersehnte Rückkehr von Jared Mudryk vielleicht noch im Februar bevor stehen könnte. Die einzige Frage, die weiterhin im Raum steht – zumindest noch für gut zwei Wochen – war die Zukunft der beiden Vorstände Thomas Manzei und Jürgen Golly. Ihre Zukunft werden die beiden auf der Jahreshauptverammlung endgültig öffentlich machen.

Beitragsserien: Wölfe hinter den Kulissen