HAPPYDAY Hanke Und Die Selber Wölfe „fahren“ Weiter Voll Aufeinander Ab

Vertrauensvolle Zusammenarbeit geht bereits in das siebte Jahr

Die Selber Wölfe waren schon immer der Konkurrenz einen leichten Tick voraus – speziell was das Reisen der 1. Mannschaft zu den Auswärtsspielen anging.

Es waren unsere Selber Wölfe, die vor Jahren eine der ersten Mannschaften im Amateurbereich (Oberliga) waren, welche mit einem eigenen, mit dem Vereinslogo gebrandeten Wölfe-Liner für Aufsehen bei der Oberligakonkurrenz sorgten – spätestens wenn das mächtige Gefährt in den Parkplatz des auswärtigen Mitkonkurrenten einbog.

Was vor sieben Jahren zwischen den Selber Wölfen und der Firma HAPPYDAY Sascha Hanke begann, wird auch in der Saison 2019/2020 erfolgreich fortgesetzt.

Mit dem Marktredwitzer Busunternehmen wurde der Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und somit wird der offizielle Buspartner HAPPYDAY Hanke auch im kommenden Winter die VER-Cracks auf Deutschlands Autobahnen zu den Auswärtszielen und wieder ins Vorwerk fahren.

Ausgeholfen und geblieben

Für Sascha Hanke, Inhaber der Firma HAPPYDAY, geht es in das „verflixte siebte Jahr“ mit den Wölfen. Anders als in einer Ehe, ist Hanke positiv gestimmt, dass es so weiter geht wie bisher.

„Wir – die Wölfe und auch ich – wissen auf was es ankommt und sind mittlerweile ein eingespieltes Team.“

Kann sich Hanke überhaupt noch erinnern, wie einst alles begann, dass er mittlerweile seit vielen Jahren und tausenden Buskilometern Buspartner der Wölfe wurde.

„Aber klar, es war im Frühjahr 2002, als das einstige Busunternehmen des damaligen ERC Selb finanziell aufgeben musste. Es brauchte eine schnelle Lösung, es standen Fahrten bis Saisonende an und wir halfen kurzfristig aus. Im Sommer 2002 folgte dann der erste Jahresvertrag und der erste Wölfe-Liner“

so Hanke.

503 Pferdestärken für 27 Tonnen Gewicht

Weiterentwicklung der Technik – auch beim Wölfe-Liner. Mittlerweile geht es für die Wölfe-Cracks in einem Setra 431 DT mit 80 Sitzplätzen über Deutschlands Autobahnen. Angetrieben wird der 15 Meter lange, 2,55 Meter breite und 4 Meter hohe Dreiachser (maximales Gesamtgewicht 27 Tonnen!!) von einem Mercedes V8 Motor mit knapp 16 Liter Hubraum mit 503 PS.

„Die Power braucht es schon, denn neben Mannschaft haben wir ja auch viel Gepäck dabei, das muss alles gut verstaut werden“

so Hanke grinsend.

Traditionsunternehmen mit gut 37jähriger Firmengeschichte

Gegründet wurde der einstige Omnibusbetrieb 1982 von Herbert Hanke. 1984 firmierte das noch junge Unternehmen zur Happyday Bustouristik GmbH. Mittlerweile ist es jedoch alles andere als „nur“ ein Busunternehmen. Während sich Jule Hanke und ihr Vater in der Nightliner-Szene einen Namen gemacht haben und hier namhafte Bands auf deren Europatourneen als zuverlässiger Partner begleiten, hat sich Sascha Hanke weitestgehend auf das „normale Business“ konzentriert. Ob normale Tagesfahrten in der Region, Schülerfahrten, Dienstleistungen für Reisebüros, Messetransfere, Firmenfeiern und -ausflüge, Transfers, Eventfahrten bis hin zu Fernreisen deckt er ein großes Spektrum ab. Neben der Kooperation mit den Selber Wölfen ist er auch ein gefragter Partner der Eishockeyfanclubs und diverser anderer Vereine in der Region was Auswärtsfahrten der Wölfe angeht.

„Wir können von 8-87 Sitzplätzen alles anbieten und somit nahezu jeden Kunden bedienen“

zeigt sich Hanke selbstsicher.

Hier schraubt und fährt der Chef noch persönlich

Sascha Hanke selbst ist in seinem Unternehmen sprichwörtlich das „Mädchen“ für alles. Angefangen von der Disposition, bis hin zum persönlichen Handanlegen in der Werkstatt – Sascha kann und macht alles. Seine große Leidenschaft – wem wundert es – ist natürlich das Busfahren. Wenn es sein übervoller Terminkalender irgendwie möglich macht, ist er selbst am Steuer, liebend gerne natürlich wenn die Wölfe auf Auswärtstour sind.

„Das macht immer riesig Spaß, wenn Du über einen ganzen Winter Woche für Woche mit den Jungs unterwegs bist ist das wie eine kleine Familie – ein tolles Erlebnis.“

Und was passiert da so alles auf den Fahrten, von lustig bis aber peinlich? Sascha Hanke winkt ab.

„Die goldene Regel unter Busfahrern – was auf einer Tour an Bord passiert bleibt auf der Tour – dies gilt bei einer Kaffeefahrt, wie bei einer Klassenfahrt und natürlich auch bei Auswärtsfahrten mit den Wölfe-Cracks“.

Der VER Selb e.V. freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit der Firma HAPPYDAY Hanke aus Marktredwitz in der Saison 2019/2020 und wünscht allseits gute und unfallfreie Fahrt.

Beitragsserien: Saisonvorbereitung 2019/2020