Zehn Tage, Fünf Spiele

Memmingen und Sonthofen vor der Brust. Peiting, Landshut und Regensburg noch vor der Länderspielpause.

Vor der Länderspielpause im November stehen in der Oberliga Süd fünf Spiele in zehn Tagen an. Auf unsere Wölfe wartet dabei ein echtes Hammerprogramm. Der Coach, Henry Thom, blickt mit uns in der WölfeVorschau auf das kommende Wochenende voraus.

Im Dienst des Rudels

Dass es am Wochenende überhaupt mit Punkten geklappt hat, ist für den Coach ein absoluter Erfolg.

Da sieht man, welcher Wille, Teamgeist und vor allem Qualität in der Mannschaft steckt. Wir hatten viele kranke Spieler dabei, die eigentlich besser im Bett gelegen hätten. Dazu die Ausfälle Pozivil, Kolb und Hördler. Alles wichtige Spieler für uns. Wenn ich das alles zusammenzähle, bin ich mit drei Punkten zufrieden. Zumal wir in Weiden nicht die schlechtere Mannschaft waren.

In Sachen kranke und verletzte Spieler fordert der Coach aber etwas mehr Verständnis.

Natürlich können wir vor dem Match nicht laut sagen, dass Florian Ondruschka stark erkältet ist. Die Gegner würden das gnadenlos ausnutzen. Und wenn du so geschwächt ins Spiel gehst, und er war nicht einzige, dann passieren einfach Fehler. Genauso wie bei jüngeren Spielern. Sie haben jetzt einen anderen Rhythmus, sehr viel Eiszeit und müssen sich daran erst gewöhnen um konstant Konzentration bringen zu können. Das ist ganz normal. Aber sie brauchen unsere Unterstützung und die Unterstützung der Fans, um an sich glauben zu können.

Weniger energisch

Den Support von den Rängen werden unsere Jungs auch am Freitag brauchen. Dann sind die ECDC Memmingen Indians in der NETZSCH-Arena zu Gast. Und der Aufsteiger hat sich mittlerweile in die neue Liga eingefunden.

Ich erwarte schon ein anderes Spiel als am ersten Spieltag in Memmingen (5:1). Als Aufsteiger gehst du da mit einer riesen Portion Euphorie raus. Wir haben es dann clever gemacht und ihnen wenig Chancen gelassen. Aber ich glaube nicht, dass die Indians bei uns so forsch und offensiv auftreten werden als beim letzten Mal. Das wird eine harte Nuss. Sie haben viele gut ausgebildete Spieler, die technisch hervorragend sind und vor allem haben sie ein herausragendes Torhüterduo.

Bullen zähmen

Am Sonntag stehen unseren Wölfen dann Bullen gegenüber. Beim Heimauftakt am zweiten Spieltag gab es ein 3:2, bei dem wir am Ende auch noch ein bisschen zittern mussten.

Sonthofen ist zuhause gefährlicher als auswärts. Man muss sehen, dass sie auch einige neue Spieler integrieren mussten und das braucht einfach Zeit. Das Hinspiel hätte deutlicher ausfallen können, davon darf man sich aber nicht täuschen lassen. Wir müssen die Geschwindigkeit im Angriffsspiel hochhalten und auf Konter aufpassen. Das ist die Stärke der Bulls.

Die Konzentration muss dabei ganz auf dem Wochenende liegen.

Klar wissen wir, dass es am Mittwoch in Peiting weitergeht, danach Landshut und Regensburg kommen. Aber genau deshalb ist es so wichtig, dass wir von Spiel zu Spiel denken! Jetzt ist Memmingen wichtig, ab Samstag Sonthofen und erst danach Peiting.

Die Aufstellung

Dominik #28Kolb steht den Wölfen am Wochenende wieder zur Verfügung. Auch bei David #7Hördler sieht es nicht schlecht aus. Dennoch muss man hier eine letzte Untersuchung abwarten. Somit wird nur der langzeitverletzte Lukas #55Pozivil weiterhin fehlen. Einen FöLi aus Weißwasser hat unser Trainerteam nicht angefordert.

Das Wölfe-LineUp
#21Kümpel, #29Deske – #2Silbermann, #17Ondruschka, #28Kolb, #22Müller, #98Kremer, #13Böhringer – #6Piwowarczyk, #11Mudryk, #23Geisberger, #57Moosberger, #18Gare, #19Dorr, #93Neumann, (#7Hördler), #9Schiener, #36Klughardt

Spiele in der Übersicht

Freitag, 27. Oktober 2017, 20:00 Uhr Selber Wölfe vs. ECDC Memmingen Indians
Sonntag, 29. Oktober 2017, 18:00 Uhr ERC Bulls Sonthofen vs. Selber Wölfe

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2017 / 2018