4R6A1906 1
4R6A1906 1
4R6A1913 2
4R6A1930 3
4R6A1937 4
4R6A1945 5
4R6A1962 6
4R6A1983 7
4R6A2000 8
4R6A2085 9
4R6A2097 10
4R6A2130 11
4R6A2134 12
4R6A2145 13
4R6A2151 14
4R6A2177 15
4R6A2185 16
4R6A2348 17
4R6A2365 18
4R6A2401 19
4R6A2409 20
4R6A2415 21
4R6A2419 22
4R6A2427 23
4R6A2449 24
4R6A2456 25
4R6A2460 26
4R6A1906 1 4R6A1913 2 4R6A1930 3 4R6A1937 4 4R6A1945 5 4R6A1962 6 4R6A1983 7 4R6A2000 8 4R6A2085 9 4R6A2097 10 4R6A2130 11 4R6A2134 12 4R6A2145 13 4R6A2151 14 4R6A2177 15 4R6A2185 16 4R6A2348 17 4R6A2365 18 4R6A2401 19 4R6A2409 20 4R6A2415 21 4R6A2419 22 4R6A2427 23 4R6A2449 24 4R6A2456 25 4R6A2460 26

Selber Wölfe vs. EV Lindau Islanders 6:3 (2:0; 1:1; 3:2)

Unsere Wölfe starteten mit einem Heimspiel in der Netzsch-Arena gegen die EV Linda Islanders ins erste Adventswochenende. Spätestens ab der 21. Spielminute dominierte unsere Mannschaft das Spiel nach Belieben und die Gäste konnten zufrieden sein, nicht mit einer höheren Niederlage die Heimreise an den Bodensee antreten zu müssen.

Ein überlegenes Drittel

Unsere Wölfe konnten komplett auflaufen und versuchten gleich zu Beginn des Spiels die Islanders in ihrem Verteidigungsdrittel einzuschnüren, mussten dabei aber höllisch auf die pfeilschnellen Konter der Lindauer aufpassen, nicht dass man gleich in Rückstand geriet. Die Selber waren drückend überlegen, ohne sich allerdings größere vielversprechende Möglichkeiten zu erarbeiten. Die erste hatte Gare nach sechs Minuten, der sich gegen drei Lindauer durchsetzte, aber dann am glänzend reagierenden Torwart scheiterte. Nach neun gespielten Minuten hatte Moosberger das 1:0 zweimal auf dem Schläger, nachdem er glänzend von McDonald freigespielt wurde, brachte aber den Punk nicht über die Torlinie. Die Islanders verteidigten bis dahin bravourös. Nach dreizehn Minuten war die erste Strafzeit für Lindau fällig. Unsere  Wölfe rannten vergeblich an, trafen aber nur zweimal die Torlatte. In der 16. Minute war es dann soweit: McDonald brach den Bann und erzielte sein zweites Tor für seine Mannschaft. Gleich darauf gelang der Doppelschlag, ein traumhaftes Zuspiel von Moosberger schloss Gare mit einem Schlagschuss ins rechte untere Eck ab. So ging dann auch das erste Drittel mit der verdienten 2:0-Führung für unsere Selber zu Ende.

Wölfe werden kurz vor Schluss unverdient bestraft

Das zweite Drittel begann, wie das erste aufgehört hatte. Unsere Selber agierten weiterhin total überlegen und Lindau musste sich auf einzelne Konter beschränken. In der 24. Minute folgte das erste Lebenszeichen der Islanders: Smith traf aus kurzer Entfernung nur den Pfosten des Selber Tores. Gleich darauf musste McDonald in die Kühlbox, aber unsere Wölfe verteidigten souverän und hatten sogar zweimal die Chance auf 3:0 zu erhöhen, Hördler und Mudryk jedoch ohne Schussglück. Die Lindauer wurden jetzt langsam stärker und kamen in einer weiteren Selber Unterzahl zu guten Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen, Deske hielt seinen Kasten aber sauber. Kaum wieder komplett, machten unsere Wölfe das 3:0 in der 32. Minute. Einen traumhaft schnellen Angriff der ersten Reihe schloss Piwowarczyk unhaltbar für Velm ab. Lindau musste noch mehr aufmachen und wir hatten noch mehr Platz, unser Spiel aufzuziehen. Ein böses Foul an Deske wurde nur mit zwei Minuten bestraft, da wollte wohl der Lindauer Spieler ein Zeichen setzen. Das muss nicht sein. Lindau brachte jetzt mehr und mehr Härte ins Spiel. Unsere Mannschaft hielt dagegen und musste drei Minuten vor Ende des Drittels mit zwei Mann weniger auskommen, um kurz nach Ablauf der Strafzeiten den unverdienten Anschlusstreffer hinzunehmen.

Selber machen kurzen Prozess

Zum Anfang des dritten Drittels versuchten unsere Wölfe gleich die Entscheidung herbei zu führen und machten mächtig Druck auf das Lindauer Tor, dabei hatte Velm gleich mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen. In der 44. Minute war es dann soweit, wir mit vier gegen drei auf dem Eis, das ließ sich der erste Selber Block nicht nehmen und Piwowarczyk erzielte einen blitzsauberen Treffer. Der Schlagschuss schlug im rechten oberen Winkel ein. Unsere Wölfe machten nun den Sack zu und erzielten die Treffer fünf und sechs in einer Minute. Moosberger und Gare trafen nach Belieben. Zehn Minuten vor Schluss traf Mudryk nur die Latte des gegnerischen Gehäuses. Sieben Minuten vor Schluss kam Lindau zum schmeichelhaften zweiten Treffer in eigener Überzahl. Selb machte weiterhin Druck, leistete sich aber zu viele Strafzeiten, so dass auch das dritte Lindauer Tor drei Minuten vor Ende überflüssig war. Alles in allem ein gutes Spiel unserer Wölfe, die völlig verdient gewannen.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Deske (Kümpel) – Silbermann, Ondruschka, Kolb, Pozivil, Müller, Kremer (Böhringer) – Piwowarczyk, Gare, Geisberger, McDonald, Mudryk, Moosberger, Schiener, Hördler, Neumann

EV Lindau Islander:

Velm (Zabolotny) – Haug, Kirsch, Koberger, Wenter, Fuchs, Gejerhos, Quaile – Laux, Paul, Jenka, Klingler, Farny, Smith, Mlynek, Lüsch

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

15. Min. 1:0 McDonald (Ondruschka, Mudryk)
16. Min. 2:0 Gare (Piwowarczyk, Geisberger)
31. Min. 3:0 Piwowarczyk (Gare, Kolb)
40. Min. 3:1 Farny (Quaile, Jenka)
45. Min. 4:1 Piwowarczyk (Ondruschka, Mudryk; 5/4)
47. Min. 5:1 Moosberger (Pozivil, McDonald)
47. Min. 6:1 Geisberger (Gare, Piwowarczyk)
53. Min. 6:2 Laux (Quaile, Smith; 5/4)
57. Min. 6:3 Klingler (Mlynek, Fuchs; 5/4)

Zuschauer: 1.134
Strafzeiten: Selb 16 + 10 für Deske, Lindau 10
Schiedsrichter: Fauerbach (Roth, Six)

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2017/2018