4R6A1121 1
4R6A1121 1
4R6A1158 2
4R6A1161 3
4R6A1223 4
4R6A1270 5
4R6A1327 6
4R6A1340 7
4R6A1344 8
4R6A1355 9
4R6A1385 10
4R6A1390 11
4R6A1411 12
4R6A1424 13
4R6A1432 14
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4R6A1697 22
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4R6A1121 1 4R6A1158 2 4R6A1161 3 4R6A1223 4 4R6A1270 5 4R6A1327 6 4R6A1340 7 4R6A1344 8 4R6A1355 9 4R6A1385 10 4R6A1390 11 4R6A1411 12 4R6A1424 13 4R6A1432 14 4R6A1463 15 4R6A1480 16 4R6A1505 17 4R6A1536 18 4R6A1561 19 4R6A1636 20 4R6A1682 21 4R6A1697 22 4R6A1731 23 4R6A1743 24 4R6A1754 25

Selber Wölfe vs. Blue Devils Weiden 6:4 (2:0; 3:1; 1:3)

Zum dritten Mal in dieser Saison trafen sich unsere Selber Wölfe und die Blue Devils Weiden zum Nachbarschaftsderby. Nachdem die Weidener beide vorangegangenen Begegnungen für sich entscheiden konnten, musste unser Trainer Henry Thom nicht viel motivierende Worte finden. Unsere Mannschaft bestimmte und kontrollierte über weite Strecken das Spiel, wurde aber im letzten Spielabschnitt von nie aufsteckenden Gästen fast noch auf die Verliererstraße gebracht. Moosberger war es vorbehalten, den vielumjubelten Siegtreffer für unsere Farben zu markieren.

Spielerische Überlegenheit genutzt

Unsere Wölfe bestimmten von Beginn an das Spiel und erarbeiteten sich mehr und vor allem klarere Chancen als die Gäste aus der Oberpfalz. Doch zum Führungstreffer sollte unsere Mannschaft doch noch bis zur 15. Spielminute brauchen. In zahlenmäßiger Überlegenheit kam Müller zum Schuss und überwand den gut aufgelegten Wiedemann im Tor der Blue Devils zum ersten Mal an diesem Abend. Kurz darauf hatte Moosberger, der sich sehenswert durch die Weidener Abwehr tankte, das 2:0 auf dem Schläger, scheiterte aber am Gästetorwart. Weiden war zu diesem Zeitpunkt keineswegs chancenlos, doch die aussichtsreichen Konter machte allesamt unser Torhüter Deske zunichte.
Kurios dann das 2:0 durch Hördler: Vom Gäste-Abwehrspieler am Pass gehindert, benutzte er Wiedemann einfach mal als Bande und bugsierte so den Puck von hinter dem Tor über die Linie.

Wölfe bauen die Führung aus

Der zweite Spielabschnitt begann mit einem harmlosen Powerplay der Gäste – brachten sie doch nur einen einzigen echten Torschuss zustande. Besser machte es unsere Mannschaft, als beide Mannschaften wieder komplett agieren konnten. Erneut war es Hördler, der nach einem Schuss des an diesem Abend sehr quirlig aufspielenden Müller am schnellsten schaltete und den Puck zum 3:0 im Tor unterbrachte. Ondruschka, Moosberger und Gare hätten die Führung weiter ausbauen können, doch entweder stand der Pfosten, Wiedemann oder ein Verteidiger im Weg. Immer wieder stand auch Deske bei den brandgefährlichen Weidener Kontern seinen Mann. Machtlos war er beim Anschlusstreffer durch Stähle, der nach feiner Einzelleistung von Abercrombie leichtes Spiel hatte. Die Blue Devils witterten jetzt Morgenluft, doch deren Euphorie wurde jäh durch einen Doppelschlag unserer Wölfe beendet. Zunächst Mudryk, dann Moosberger, der zunächst noch in höchster Not gegen Siller gerettet hatte, stellten die Weichen endgültig auf Sieg.

Die Blue Devils kämpfen sich nochmal ran

Mit einer beruhigenden 5:1-Führung gingen wir ins Schlussdrittel. Doch wer auf unserer Seite den Sieg schon sicher glaubte, hatte die Rechnung ohne die Blue Devils gemacht. Diese wollten sich noch nicht geschlagen geben und setzten nochmals alles auf eine Karte. In der 45. Minute rettete Deske noch einmal allein gegen drei Gegenspieler. Anschließend brachten die Gäste Härte ins Spiel, und das schien zu wirken. In der 49. Minute verkürzte Abercrombie im Alleingang in Unterzahl, ehe sich eben dieser vier Minuten später zu lange ungestört im Angriffsdrittel in Schussposition bringen konnte und Deske zum dritten Mal an diesem Abend hinter sich greifen musste. Spätestens jetzt hätte unser Team wieder wach sein sollen, doch nur eine Minute später erzielte Straka das 5:4. Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide. Weiden versuchte nochmal alles und nahm den Torhüter – inzwischen stand Lala anstelle von Wiedemann zwischen den Pfosten – zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Erlösung für unsere Farben dann durch Moosberger eine Minute vor Schluss, der den Puck scharf aus der eigenen Verteidigungszone ins verwaiste Tor schoss.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Deske (Kümpel) – Silbermann, Ondruschka, Kolb, Pozivil, Müller,  Kremer (Böhringer) – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, McDonald, Gare, Moosberger, Schiener, Hördler, Neumann

Blue Devils Weiden:

Wiedemann (ab 41. Min. Lala) – Herbst, Noe, Willaschek, Hendrikson, Schusser, Heider, Schreyer – Pauker, Abercrombie, Stähle, Waldowsky, Straka, Heinisch, Siller, Pronath, Rypar, Kirchberger, Zellner

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

15. Min. 1:0 Müller (Ondruschka, Mudryk; 5/4)
10. Min. 2:0 Hördler (Kremer, Schiener)
25. Min. 3:0 Hördler (Müller, Neumann)
34. Min. 3:1 Stähle (Abercrombie, Herbst)
39. Min. 4:1 Mudryk (Moosberger, Müller)
40. Min. 5:1 Moosberger (Gare, Kolb)
49. Min. 5:2 Abercrombie (4/5)
53. Min. 5:3 Abercombie (Herbst, Stähle)
54. Min. 5:4 Straka (Waldowsky, Willaschek)
59. Min. 6:4 Moosberger (Deske, Pozivil; ENG)

Zuschauer:1.991
Strafzeiten: Selb 10, Weiden 8
Schiedsrichter: Westhaus (Preiß, Stöber)

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2017/2018