4R6A1812 1
4R6A1812 1
4R6A1822 2
4R6A1863 3
4R6A1964 6
4R6A1980 7
4R6A1991 8
4R6A1995 9
4R6A2008 10
4R6A2036 11
4R6A2041 12
4R6A2075 13
4R6A2104 14
4R6A2111 15
4R6A2120 16
4R6A2122 17
4R6A2130 18
4R6A2135 19
4R6A2143 20
4R6A2149 21
4R6A2160 22
4R6A2174 23
4R6A2182 24
4R6A2185 25
4R6A2191 26
4R6A2263 27
4R6A2335 28
4R6A2350 29
FPSP Gare 4
FPSP Moosberger 5
4R6A1812 1 4R6A1822 2 4R6A1863 3 4R6A1964 6 4R6A1980 7 4R6A1991 8 4R6A1995 9 4R6A2008 10 4R6A2036 11 4R6A2041 12 4R6A2075 13 4R6A2104 14 4R6A2111 15 4R6A2120 16 4R6A2122 17 4R6A2130 18 4R6A2135 19 4R6A2143 20 4R6A2149 21 4R6A2160 22 4R6A2174 23 4R6A2182 24 4R6A2185 25 4R6A2191 26 4R6A2263 27 4R6A2335 28 4R6A2350 29 FPSP Gare 4 FPSP Moosberger 5

Blue Devils Weiden vs. Selber Wölfe 4:3 (1:1; 1:1; 2:1)

Es wurde nichts mit der Selber Revanche in der jüngsten Derbyauflage. Auch das zweite Derby in dieser Saison zwischen den Blue Devils Weiden und unseren Selber Wölfen geht denkbar knapp an die Oberpfälzer. Unsere Wölfe, die zwei Drittel der Partie das bessere Team sind, lassen über die gesamte Spielzeit zu viele Chancen liegen. Insbesondere im Mittelabschnitt nach der 2:1 Führung versäumen es unsere Jungs, den Sack zu zumachen und der Begegnung eine Art Vorentscheidung zu geben. Die Blue Devils entscheiden die Partie mit drei Überzahltreffern für sich.

Tonangebende Wölfe

Unsere Wölfe sind über weite Strecken des Auftaktdrittels das spielbestimmende Team und besitzen in Punkto Torchancen ein Chancenplus in einem keineswegs hochklassigen Derby. Der Gastgeber seinerseits agiert sehr verhalten und mit wenig Angriffsbemühungen. Alles was der Partie fehlt ist ein Tor. Dieses fällt, wenn auch aus einer nicht unbedingt zwingenden Aktion heraus. Hinter dem Tor von Goalie Wiedemann springt der Puck wieder vor das Gehäuse und Hördler steht zur Freude der gut 500 mitgereisten Selber Fans goldrichtig zur längst überfälligen Führung (offizieller Torschütze Neumann). Die Hausherren  werden forscher in ihren Aktionen. Wölfe-Goalie Deske bis dahin ungeprüft und kalt, stoppt aber die wenigen Angriffe der Gastgeber erfolgreich. Mudryk besitzt im „Doppelpack“ die Chance auf 2:0 zu stellen, nahezu aus heiterem Himmel gleichen die Oberpfälzer aus. In Überzahl kann Deske Straka´s „Geschoss“ nicht kontrollieren, Heinisch per Abstauber. Kurz vor Drittelende verhindert Deske mit einem „Wahnsinns-Save“ gegen Straka den möglichen zweiten Gegentreffer.

Wölfe lassen zu viele Chancen liegen

Auftakt nach Maß für unsere Wölfe. Wieder ist es die dritte Formation, die sich auf die Anzeigentafel bringt. Hördler läßt nach einem mustergültigen Querpass von Dorr Wiedemann keine Abwehrchance. Es sind unsere Wölfe, die sich sehr gute Einschussmöglichkeiten erarbeiten. Schiener, Dorr oder Gare – die Scheibe will nicht ins Tor. Unsere Jungs versäumen es, ihr Chancenplus in weitere Tore umzumünzen. Eine Tatsache, die sich rächen sollte. Ein doppeltes Unterzahlspiel überstehen wir dank guten Penaltykillings schadlos, aber dann ist es passiert. Ein ungefährlicher Schuss von Waldowsky wird von einem Selber Schlittschuh unhaltbar und unglücklich zum 2:2. abgefälscht. Die Hausherren im Glück, Letzteres fehlt Dorr, der nur den Pfosten trifft.

Anschlusstreffer kommt zu spät

Unsere Wölfe stürmen munter drauf los. Dorr kann nur regelwidrig im Abschluss gehindert werden. Den fälligen Penalty vergibt der US-Boy aber leichtfertig. Getreu dem Motto „zuerst hatten Sie kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu“, bricht es über unsere Wölfe herein. Zwei mehr als fragwürdige Strafen und ein daraus resultierendes 54sekündiges 3/5 Unterzahl beschert unserem Team den 2:3 Rückstand. Die passende Antwort vergibt Mudryk, der in Unterzahl nur den Pfosten trifft. Unsere Wölfe werfen alles nach vorne, selbst das vorentscheidende 4:2 der Hausherren stecken wir gut weg und geben uns nicht auf. Dorr´s später Anschlusstreffer läutet eine hochdramatische Schlussphase ein, aber die Einheimischen können mit Glück und Geschick die knappe Führung ins Ziel retten.

 

Derby abgehakt – der Fokus liegt auf den Islanders

Am Sonntag empfangen unsere Wölfe den EV Lindau Islanders in der NETZSCH-Arena. Das Hinspiel am Bodensee ging nach einem hochdramatischen Spielverlauf am Ende mit 7:5 an unsere Jungs. Die Islanders, Tabellenzehnter, reisen mit reichlich Selbstvertrauen nach einem jüngsten 5:2 Heimerfolg über den Deggendorfer SC nach Oberfranken. Spielbeginn: 18.00 Uhr

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Blue Devils Weiden:

Wiedemann (Völkl) – Noe, Herbst, Hendrikson, Willaschek, Schusser, Heider (Schreyer) – Pauker, Abercrombie, Stähle, Waldowsky, Straka, Heinisch, Zellner, Kirchberger, Rypar

Selber Wölfe:

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Silbermann, Müller, Kremer, Böhringer – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger; Dorr, Gare, Moosberger; Schiener, Hördler, Neumann, Klughardt

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

15. Min. 0:1 Neumann (Hördler, Schiener)
17. Min. 1:1 Heinisch (Straka, Willaschek, 5/4)
23. Min. 1:2 Hördler (Dorr, Schiener)
33. Min. 2:2 Waldowsky (Willaschek, Schusser)
45. Min. 3:2 Heinisch (Straka, Noe, 5/3)
51. Min. 4:2 Abercrombie (Herbst, Pauker, 5/4)
58.Min. 4:3 Dorr (Müller, Hördler, 5/4)

Zuschauer: 2.329
Strafzeiten: Weiden 8, Selb 12
Schiedsrichter: Kapzan (Sauer, Zettl)

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2017/2018