Bullen Warten Am Freitag, Großer Buskonvoi Rollt Am Sonntag

Mit Selbstvertrauen zurück zur Effektivität

Starke Selber Wölfe erkämpften sich am vergangenen Wochenende erst zwei wichtige Punkte in Peiting und hatten beim Topspiel gegen den Tabellenführer Regensburg nicht das nötige Quäntchen Glück, um am Ende die Punkte doch noch festzuhalten.

Bulls kommen mit Top-Scorer und Interimstrainer

Belohnung für harte Arbeit soll es dafür an diesem Wochenende geben.

„Die kämpferische und spielerische Klasse war eindeutig da, jetzt muss das letzte bisschen Selbstvertrauen zurück in die Köpfe“,

resümierte unser Headcoach Cory Holden nach dem Regensburg-Fight am Sonntag. Und das gelingt am besten in der heimischen NETZSCH-Arena. Da warten am Freitag die Bulls aus Sonthofen. Und bei den Allgäuern läuft momentan nicht alles nach Plan. Schwankende Leistungen – das war die Begründung des ERC-Vorstandes für die Entlassung des Trainers, der den letztjährigen Aufsteiger in der Liga gehalten hatte, Dave Rich. Seit gut zwei Wochen hat somit der sportliche Leiter, Jogi Koch, das Zepter an der Bande in der Hand. Der erhoffte Erfolg blieb bis jetzt aber weitesgehend aus. Am vergangenen Wochenende holte der ERC Sonthofen keine Punkte gegen Deggendorf und in Landshut. Unterschätzen sollte man den Gegner aber keinesfalls. Denn angeschlagene Bullen sind am gefährlichsten.

„Sie haben den Top-Scorer der Liga, Jordan Baker, in ihren Reihen und wir haben auch in dieser Saison schon gesehen, dass man schnell auch bei den vermeintlich Kleinen stolpern kann. Jeder kann jeden schlagen!“,

warnt unser Übungsleiter Cory Holden.

„In Sonthofen war es lange ein Spiel auf Messers Schneide. Und kein Gegner fährt 400 Kilometer um sich in Selb abschlachten zu lassen. Wir müssen die Leistung vom Wochenende wieder aufs Eis bringen, konzentriert an die Sache rangehen und noch ein bisschen effektiver im Abschluss werden.“

500 Wölfe-Fans, Landshut, Top-Spiel

Effektiv müssen die Wölfe auch beim EV Landshut sein, will man Punkte mitnehmen.

„Landshut präsentiert sich mittlerweile deutlich gefestigter. Auch am zweiten Spieltag bei uns im Vorwerk konnte man sehen, das die Mannschaft Top-Oberliga-Niveau erreichen kann.“

Das kann seine Mannschaft aber natürlich ebenfalls. Und außerdem wird dieses Spiel zu einem echten Schmankerl werden. Denn die Wölfe-Fans haben einmal mehr eine einzigartige Aktion auf die Beine gestellt, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Der große Selber Buskonvoi wird nämlich am Sonntag mit sieben Bussen nach Landshut rollen. Insgesamt werden rund 500 VER-Anhänger in Oberbayern erwartet. Und der Verein selbst hat darüber hinaus noch den sogenannten Ehrenamtsbus im Einsatz, der alle freiwilligen Helfer des VER Selb e.V. kostenfrei zum Top-Spiel nach Landshut bringt.

Einige Wölfe angeschlagen

Die medizinische Abteilung tut momentan alles, um den Kader der Wölfe wieder komplett aufs Eis fahren zu lassen. Definitiv fehlen wird am Wochenende aber Kapitän Christopher Schadewaldt. Er hat sich eine Verletzung zugezogen und wird noch mindestens eine Woche fehlen. Ebenfalls ausfallen wird Tom Pauker, der sich krangemeldet hat. Die Wölfe-Nummer-1, Marko Suvelo, wird am Freitag nicht zum Einsatz kommen. Der Sonntag in Landshut ist für ihn das Ziel. Außerdem entscheidet sich noch der Einsatz von Ben Böhringer, der über Leistenprobleme klagt.

Erstes Bully gegen den ERC Bulls Sonthofen in der NETZSCH-Arena ist am Freitag um 20:00 Uhr. Das Top-Spiel in Landshut steigt am Sonntag um 17:00 Uhr.

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2015/2016