4R6A1685 1
4R6A1685 1
4R6A1713 3
4R6A1721 4
4R6A1727 5
4R6A1752 7
4R6A1754 8
4R6A1761 9
4R6A1797 10
4R6A1805 11
4R6A1831 12
4R6A1846 13
4R6A1870 16
4R6A1910 19
4R6A2133 21
4R6A2177 22
4R6A2185 23
4R6A2214 24
4R6A2223 25
4R6A2231 26
4R6A2239 27
4R6A2241 28
4R6A2264 29
4R6A2273 30
4R6A2277 31
4R6A2297 32
4R6A2313 33
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4R6A1685 1 4R6A1713 3 4R6A1721 4 4R6A1727 5 4R6A1752 7 4R6A1754 8 4R6A1761 9 4R6A1797 10 4R6A1805 11 4R6A1831 12 4R6A1846 13 4R6A1870 16 4R6A1910 19 4R6A2133 21 4R6A2177 22 4R6A2185 23 4R6A2214 24 4R6A2223 25 4R6A2231 26 4R6A2239 27 4R6A2241 28 4R6A2264 29 4R6A2273 30 4R6A2277 31 4R6A2297 32 4R6A2313 33 4R6A1853 14 4R6A1859 15 4R6A1883 17 4R6A1692 2 4R6A1735 6 4R6A1902 18 4R6A1942 20

Selber Wölfe vs. Deggendorfer SC 5:4 (5:0; 0:1; 0:3)

Das Spiel in Kürze zusammengefasst

Der weiterhin stark dezimierte Wölfekader – Pauker, Schneider, Schadewaldt und Meier gesperrt, Geisberger, Hördler, Mudryk sowie Galvez verletzt – geht nach einem spannenden und hart umkämpften Spiel gegen die nie aufsteckenden Deggendorfer zwar etwas glücklich, aber dennoch als verdienter Sieger vom Eis.

Selb brennt ein Feuerwerk ab

Die Wölfe legten los wie die Feuerwehr. Schon nach 25 Sekunden jubelten die gut 2.000 Zuschauer in der Netzsch-Arena. Schiener hatte auf Zuspiel von Piwowarczyk abgezogen, Deggendorfs Agricola konnte den Schuss nur zur Seite abwehren, wo Lanny Gare goldrichtig stand und den Abpraller eiskalt verwertete. Die frühe Führung verlieh den Gastgebern förmlich Flügel. Die Wölfe sprühten vor Spielfreude und waren durch die Niederbayern kaum zu stoppen. Der Deggendorfer SC brauchte bis zur achten Spielminute, um das von Suvelo gehütete Selber Tor erstmals in ernsthafte Gefahr zu bringen, jedoch fand der davongeeilte Schembri im Selber Torwart seinen Meister. Als eben dieser wieselflinke Deggendorfer Stürmer auf der Strafbank Platz nehmen musste, erhöhte Selb abermals durch Gare auf 2:0. Eine spätere Unterzahlsituation überstanden die Wölfe schadlos und hätten direkt im Anschluss durch einen Konter von Meredith und Piwowarczyk den Spielstand fast noch einmal erhöhen können. Besser machten es kurz darauf Moosberger und Maaßen. Ersterer klaute den Deggendorfern geschickt den Puck in der Selber Verteidigungszone, trieb die Scheibe bis vor das Deggendorfer Tor und bediente exakt im richtigen Moment den mitgelaufenen Maaßen, der keine Mühe hatte, den Puck einzuschieben. Nun ging es Schlag auf Schlag: Eine Minute später konnte Gare das Tor der Gäste ungehindert umkurven, sah den freistehenden Piwowarczyk, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Puck ins Netz hämmerte. 30 Sekunden später fast eine Kopie des dritten Selber Treffers. Diesmal allerdings war Moosberger der Nutznießer eines feinen Zuspiels von Meredith. So gingen die Wölfe mit einer beruhigenden 5:0-Führung unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer in die erste Drittelpause.

Wölfe schalten einen Gang zurück

Die Marschroute für die Wölfe konnte jetzt nur lauten, gut in der Defensive zu stehen und aufgrund der dünnen Personaldecke mit den Kräften hauszuhalten. Dies gelang zunächst auch gut. Deggendorf hatte zwischenzeitlich den Torhüter gewechselt, obwohl Agricola der hohe Rückstand sicher nicht anzukreiden war. Bis zur 36. Minute wog das Spiel hin und her, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften große Chancen erarbeiten konnte. Dann aber verhielten sich die „Vorwerk-Cracks“ etwas zu sorglos in der Abwehr und Rehthaler ließ dem starken Suvelo keine Chance. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts hätte Selb den alten Abstand wieder herstellen können, Meredith hätte jedoch besser auf Moosberger abspielen sollen, als selbst den Abschluss zu suchen.

Deggendorf steckt nicht auf

Wer dachte, die Wölfe könnten die Führung im letzten Spielabschnitt souverän herunterspielen, der hatte die Rechnung ohne die niederbayrischen Gäste gemacht. Mit über lange Strecken wütenden Angriffen schnürten sie Selb immer wieder in der Verteidigungszone ein. Bei den Wölfen merkte man nun den Kräfteverschleiß. Zehn Minuten vor Schluss verkürzte Radlsbeck mit einem hineingestocherten Tor; und nur 16 Sekunden später war es Schembri, der sehenswert aus der Luft die Scheibe am Selber Torsteher vorbeischlagen konnte. Die Wölfe lagen nur noch mit zwei Toren Abstand in Führung und dies bedeutet bekanntermaßen im Eishockey nichts. Das Selber Publikum spürte, dass die Mannschaft die Unterstützung von den Rängen benötigte und trieb diese frenetisch an. In einem der wenigen Entlastungsangriffe der Wölfe waren die Verteidiger dann aber einen Tick zu weit aufgerückt und abermals Schembri ließ sich seine Konterchance – wenn auch leicht abseitsverdächtig – alleine auf Suvelo zulaufend nicht nehmen. Nun war die Spannung förmlich zum Greifen. Immer wieder bange Blicke auf die Uhr und tatsächlich brachten die Deggendorfer wenige Sekunden vor der Schlusssirene den Puck nochmal über die Linie. Das bis dahin gut leitende Schiedsrichtergespann hatte – zum Glück für die Wölfe – jedoch eine Regelwidrigkeit der Deggendorfer erkannt und versagten dem vermeintlichen Ausgleichstreffer die Anerkennung.

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe

Suvelo (Kümpel) – Hendrikson, Roos; Eickmann, Botzenhardt; (Böhringer) – Schiener, Gare, Piwowarczyk; Maaßen, Meredith, Moosberger; Heinz, Heilman, Neumann

Deggendorfer SC

Agricola (ab 21. Filimonow) – Wolfgramm, Gawlik, Platonow, Wiederer, Frank, Stern, Rehthaler, Koma – Hubacek, S. Janzen, A. Janzen, Gulda, Beck, Radlsbeck, Slanina, Schembri, Litesov

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

1. Min 1:0 Gare (Schiener, Piwowarczyk)
13. Min. 2:0 Gare (Hendrikson, Piwowarczyk; 5/4)
18. Min. 3:0 Maaßen (Moosberger, Meredith)
19. Min. 4:0 Piwowarczyk (Gare, Botzenhardt)
20. Min. 5:0 Moosberger (Meredith, Maaßen)
36. Min. 5:1 Rehthaler (Hubacek, Beck)
50. Min. 5:2 Radlsbeck (Litesov, Frank)
50. Min. 5:3 Schembri (Gawlik, A. Jantzen)
59. Min. 5:4 Schembri (Gawlik)

Zuschauer: 2.089

Strafzeiten: Selb 6, Deggendorf 6

Schiedsrichter: Holzer (Kriebel, Westhaus)

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2015/2016