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EHC Waldkraiburg “Die Löwen” vs. Selber Wölfe 2:6 (0:4/2:0/0:2)

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wirkte der Pflichtauswärtssieg beim Tabellenschlusslicht EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ wie Balsam auf den Wölfe-Seelen. Vorgenommene Umstellungen, eine geschlossene und konzentrierte Teamleistung sowie ein starkes Auftaktdrittel bildeten die Erfolgsfaktoren für diesen wichtigen Auswärtsdreier. Überragender Akteur auf dem Eis: Wölfe-Stürmer McDonough, der 5 Punkte zum Teamerfolg beisteuerte, darunter einen lupenreinen Hattrick.

McDonough trifft aus allen Lagen und dreimal ins Schwarze

Wenn´s nicht läuft, muss was geändert werden. Wölfe-Coach Henry Thom reagierte auf die letzten Niederlagen und nahm einige Umstellungen seiner Sturmformationen vor. Moosberger rückte zu McDonald und McDonough, Lüsch bildete mit Gollenbeck und Geigenmüller eine Angriffsreihe und Routinier Gare wurde zurück in die Defensive beordert. Unser Coach bewies dabei ein glückliches Händchen, sein Team legte mit viel Schwung trotz mühsamer, staureicher Anfahrt los. Endlich belohnten sich unsere Cracks für ihre Bemühungen, das Scheibenglück kam zurück und die Tore fielen zum richtigen Zeitpunkt. Mit einer  komfortabel herausgespielten 4:0 Führung im Rücken wich die anfänglich spürbare Nervosität und das zuletzt verlorengeglaubte Selbstvertrauen wuchs von Minute zu Minute. Einer strotzte nur so vor Selbstvertrauen und schoss die Löwen in deren heimischen Arena sprichwörtlich alleine ab. Ryan McDonough. Der Kanadier eröffnete den Torreigen und finalisierte seinen lupenreinen Hattrick 3 Sekunden vor der Pausensirene mit dem vierten Wölfe-Treffer. Aber auch beim zweiten Wölfe-Tor war unser Kanadier mit der Nummer 41 maßgeblich beteiligt. McDonough und McDonald setzten Wölfe-Kapitän Ondruschka gut in Szene und dieser überwand mit einem knallharten Schuss Löwen-Goalie Sertl.

Löwen beißen zurück

Munteres Geplänkel nach beruhigender Wölfe-Führung? Weit gefehlt. Es war zwar unser Team, welches   spielerisch den Ton angab, aber die Hausherren steckten zu keinem Zeitpunkt auf und hatten trotz aussichtslosen Rückstands die Partie noch nicht aufgegeben. Anfangs zum Glück ohne Flurschaden für das von Deske stark gehütete Tor. Es waren unsere Kufenflitzer, welche gute Angriffe fuhren, aber jubeln durften die Gastgeber. Mit einem Tor, sprichwörtlich aus heiterem Himmel, brachte Löwen-Defender Martin seine Farben auf die Anzeigentafel und wieder zurück in die Partie. Deske nun öfters im Brennpunkt, aber er agierte  stark mit stoischer Ruhe, auch eine Unterzahl überstanden unsere Jungs schadlos. Unnötig und vermeidbar Waldkraiburgs zweiter Treffer. Verteidiger Thalhammer, ungedeckt, hämmerte per Schlagschuss den Puck zum 2:4 in die Maschen. Gollenbeck vergibt wenig später noch in Unterzahl, auf der Gegenseite hatten wir Glück, dass die Löwen ihr Visier nicht richtig eingestellt hatten.

Wölfe lassen nichts mehr anbrennen

Ein heißes Schlussdrittel mit dem besseren Auftakt für die Löwen. Decker zeigte Nerven, als er völlig freistehend am Tor vorbeizielt. Die Löwen spielten besser als es ihr Tabellenplatz erahnen ließ und gaben sich angriffslustig und nicht aufgebend. Abwehrlücken im Selber Defensivraum konnten die Hausherren zum Glück nicht nutzen und auf der Gegenseite schlugen wir dafür eiskalt zu. Geigenmüller´s Treffer zum 5:2 eine Art Vorentscheidung, auch wenn die Löwen später noch das Lattenkreuz treffen und Galoha bei einem Konter gegen Deske Nerven zeigte und vergab. Gare schloss mit seinem Treffer per empty net-Goal den Selber Torreigen und sorgte bei Fans und Mannschaft für Erleichterung. Ein wichtiger Dreier war perfekt.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”

Sertl (Yeingst) – Thalhammer, Gulda, Seifert, Martin, Rott, Wimmer – Hämmerle, Rousek, Trox, Hradek, Galoha, Rimbeck, Zimmermann, Vogl, Hein, Decker, Huber, Guft-Sokolov

Selber Wölfe

Deske (Kümpel) – Müller, Ondruschka, Kolb, Gare, Böhringer, Kremer (Silbermann) – McDonald, McDonough, Moosberger, Lüsch, Gollenbeck, Geigenmüller, Schiener, Hördler, Klughardt

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

08. Min. 0:1 Mc Donough (Moosberger, Müller)

11. Min. 0:2 Ondruschka (McDonald, McDonough)

20. Min. 0:3 Mc Donough (Ondruschka, Moosberger)

20. Min. 0:4 Mc Donough (Ondruschka, McDonald; 5/4)

26. Min. 1:4 Martin (Hradek, Galoha)

36. Min. 2:4 Thalhammer (Vogl, Gulda; 5/4)

47. Min. 2:5 Geigenmüller (Lüsch, McDonough)

59. Min. 2:6 Gare (Müller, Ondruschka; empty net-goal)

Zuschauer: 621
Strafzeiten: Waldkraiburg 14, Selb 14
Schiedsrichter: Altmann (Schlotthauer  / Züchner)

Beitragsserien: Hauptrunde 2018/2019