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Selber Wölfe vs. ECDC Memmingen Indians 3:2 n.P. (1:0; 1:1; 0:1; 0:0)

Von wegen besinnliche Vorweihnachtszeit. Nach den erneuten Niederlagen am vergangenen Dienstag und Freitag, und dem damit verbundenen drohenden Abrutschen auf Tabellenplatz neun, brannte bei unseren Wölfen sprichwörtlich der Baum. Punkte wurden somit gegen die Memminger Indians dringend benötigt. Trotz einer doppelten Selber Führung kamen die Gäste noch zum Ausgleich. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, insbesondere in der Defensive, erkämpften unsere Wölfe am Ende einen 3:2 Sieg nach Penaltyschießen, wenngleich auch gut und gerne ein weiterer Punkt nicht unverdient gewesen wäre. Wölfe-Stürmer McDonough bekam nach einem harten Check eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt und wird seine Farben somit am kommenden Freitag fehlen.

Wölfe mit starkem Auftakt

Unsere Wölfe starteten mit viel Schwung in die Partie. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da tanzte sich Gollenbeck durch die gegnerischen Verteidigungsreihen und stellte Gäste-Goalie Vollmer auf die Probe. Auch in der Folge blieben unsere Jungs klar tonangebend und erspielten sich Torchancen zu Hauf, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Memminger Goalie. Unsere Wölfe störten die Gäste bereits früh im Spielaufbau, welche daher kaum zu Entlastungsangriffen kamen. In der neunten Minute war es dann endlich so weit: McDonough tankte sich an der Bande durch und legte fein für den an der blauen Linie lauernden Moosberger auf, welcher mit einem Hammer den Memminger Schlussmann keine Chance ließ. Wenig später dann die Möglichkeit für die Gäste in eigener numerischer Überzahl zum Ausgleich zu kommen, am Ende konnte unser VER seinen Kasten aber sauber halten und kam sogar selbst zu guten Kontermöglichkeiten. Unsere Jungs hätten die Führung durchaus höher gestalten können bzw. müssen – McDonald, Schiener, Gollenbeck, Geigenmüller und Gare machten aber zu wenig aus ihren guten Einschussmöglichkeiten.

Spieldauerstrafe gegen McDonough trifft Wölfe hart

Auch im zweiten Drittel machten unsere Wölfe dort weiter, wo sie im Ersten aufgehört hatten und erspielten sich mehrere gute Chancen. Nur Zählbares wollte nicht herausspringen. Bis zur Mitte des zweiten Spieldrittels hätten wir gut und gerne davonziehen können. Doch das nötige Glück im Abschluss blieb uns verwehrt, ehe Hauptschiedsrichter Noeller mit mehreren Strafzeiten unserem Team den Wind aus den Segeln nahm. Dies sorgte für viel Gefahr vor dem Selber Tor. Deske konnte seinen Kasten jedoch weiterhin sauber halten. Wenig später dann die Möglichkeit für die Selber in Überzahl die Führung auszubauen. Weil die Gäste dennoch mit fünf Feldspielern weiterspielten, schickte Noeller einen weiteren Indianer vom Eis. In doppelter Überzahl ließ sich McDonough nicht zweimal bitten und netzte zum vielumjubelten 2:0 ein. Nur Sekunden später dann der Aufreger des Spiels: Nach einem harten Check an einem Memminger wurde eben jener McDonough mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Die folgende Überzahlsituation nutzten die Gäste zum Anschlusstreffer.

Penaltyschießen muss entscheiden

Die Gäste wollten sich nicht geschlagen geben. Vom Anschlusstreffer beflügelt, sorgten die Rothäute nun für gewaltig Verkehr vor dem Selber Tor. Unsere Jungs kämpften weiter tapfer und versuchten alles, um den drohenden Ausgleich zu verhindern. Doch vergebens: Neun Minuten vor Ende der Partie stellten die Allgäuer durch Huhn den Gleichstand wieder her. Unsere Wölfe steckten nicht auf. Durch McDonald, Moosberger, Gollenbeck und Ondruschka gab es weiter guten Möglichkeiten. Am Ende fehlte jedoch die Zeit, um das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen. Weil auch die Verlängerung auf beiden Seiten keinen Torerfolg brachte, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Während Deske alle drei Versuche der Allgäuer parierte, trafen auf Selber Seite McDonald und Gare und sicherten somit ihren Farben den Zusatzpunkt.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Kolb, Silbermann, Veisert, Nijenhuis, Kremer – McDonald, McDonough, Gare, Moosberger, Gollenbeck, Geigenmüller, Schiener, Hördler, Klughardt

ECDC Memmingen Indians:

Vollmer (ab 65.Min. Neumann) – Welz, Schmid, Stotz, Pokovic, Schirrmacher, Koziol, Keil – Bakos, Miettinen, Mudryk, Schmid, Beck, Pfalzer, Becher, Huhn Wiecki, Bullnheimer, Piskor

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

9. Min. 1:0 Moosberger (McDonough, Geigenmüller 5/3)
35. Min. 2:0 McDonough (Gare; Geigenmüller)
40. Min. 2:1 Pokovic (Mudryk, Stotz)
52.Min. 2:2 Huhn (Miettinen, Schmid)
65. Min. 3:2 McDonald (Penalty)

Strafzeiten: Selb 10 + 5 plus Spieldauer gegen McDonough; Memmingen 10
Zuschauer: 1.007
Schiedsrichter: Noeller (Belitz, Mänicke)

Beitragsserien: Hauptrunde 2018/2019