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Selber Wölfe vs. Blue Devils Weiden 3:2 n.V. (2:0/0:2/0:0/1:0)

Aller guten Dinge sind vier – zumindest bei unseren Wölfen. Nach zuletzt drei Derbyniederlagen in der laufenden Serie blieben diesmal die Punkte im Wolfsbau. Unsere Jungs versäumen es nach einer 2:0 Führung und vielen hochkarätigen Chancen frühzeitig den Sack zuzumachen. Am Ende fällt die Entscheidung in der Verlängerung und hier war wieder auf „Mr.Overtime“ Verlass: Gare sicherte mit seinem Treffer den Zusatzpunkt.

Einbahnstraßen-Eishockey im Selber Vorwerk

Man merkte unseren Jungs durchaus an, dass sie mit Weiden noch eine Rechnung offen hatten. Den besseren Start hatte klar das Wolfsrudel. Gleich in der Anfangsphase der Partie kamen wir zu ersten Möglichkeiten durch Gare und McDonald, wenig später scheiterten Geigenmüller und Moosberger am gut aufgelegten Wiedemann im Kasten der Oberpfälzer. Auch in der Folge bot sich den Zuschauern ein Spiel auf ein Tor. Gleich zweimal versuchte es Wölfe-Kapitän Ondruschka per Hammer von der blauen Linie. Wenig später hatten die Wölfe-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als Hördler völlig frei vor Wiedemann auftauchte. Der Torerfolg sollte aber ausbleiben. Von den Blue Devils indes war bis dato nur wenig zu sehn. In der zwölften Minute war es dann aber endlich so weit: McDonald spielte quer auf Gollenbeck, der mit einem trockenen Schuss dem Weidner Schlussmann keine Chance ließ. Als kurz darauf gleich zwei Oberpfälzer die Strafbank drückten, erhöhte Gare zum 2:0 Pausenstand.

47 Sekunden „Tiefschlaf“ bringt Weiden zurück in die Partie

Kalte Dusche zu Beginn des Mittelabschnitts: Nach einem Wechselfehler unserer Jungs traf ausgerechnet Geisberger an alter Wirkungsstätte zum 2:1 Anschluss. Nur Sekunden später hätte Geigenmüller den alten Abstand wiederherstellen müssen. Doch es kam ganz anders. Genau 47 Sekunden nach dem Anschlusstreffer war es Noe, der zum Schock aller Selber, den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Das veranlasste Wölfe-Coach Thom dazu eine Auszeit zu nehmen. Seine Mannen verkrafteten den Rückschlag gut und zeigten sich in der Folge wieder verbessert. In der 27. Minute scheiterte Gollenbeck völlig frei am glänzend reagierenden Wiedemann, auch Geigenmüller konnte trotz guter Möglichkeit die Führung für seine Farben nicht wiederherstellen. Aber auch die Gäste kamen immer wieder zu guten Chancen, scheiterten aber stets am gut haltenden Deske.

Gare erlöst Wölfe-Fans in Overtime

Beide Teams versuchten im Schlussabschnitt Fehler zu vermeiden. Folglich waren zwingende Chancen sowohl bei den Gästen, als auch bei den Hausherren, Mangelware. Trotzdem mussten beide Torhüter mehrmals eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. Der Aufreger des Spiels dann in der 56. Spielminute: Gästestürmer Rubes „verging“ sich an Wölfe-Goalie Deske, woraufhin sich Moosberger nicht zweimal bitten ließ und Rubes ordentlich als Watschenbaum „missbrauchte“. Die Arena tobte, Moosberger klarer Punktsieger in diesem Duell. Weil auch in der Folge keine weiteren Treffer mehr fielen, musste letztendlich die Overtime entscheiden. Und da war es „Mr.Overtime himself“ Gare, der mit seinem Treffer in der 63. Spielminute die Anhänger verzückte und den Hausherren den Zusatzpunkt sicherte.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Veisert, Kolb, Müller, Kremer, Silbermann – McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Lüsch, Moosberger, Schiener, Hördler, Worotnikow

Blue Devils Weiden

Wiedemann (Filimonow) – Herbst, Schreyer, Bäumler, Schusser, Voigt, Noe – Geisberger, Rubes, Waldowsky, Abercrombie, Deichstetter, Lehner, Habermann, Wolf, Kirchberger

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

12. Min. 1:0 Gollenbeck (McDonald, Gare)

15. Min. 2:0 Gare (McDonald, Geigenmüller; 5:3)

24. Min. 2:1 Geisberger (Rubes, Schusser)

25. Min. 2:2 Noe (Waldowsky)

63. Min. 3:2 Gare (McDonald, Ondruschka)

Strafzeiten: Selb 12, Gegner 10
Zuschauer: 1.773
Schiedsrichter: Aumüller (Loosley / Römer)

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2018/2019