4R6A4397 1
4R6A4397 1
4R6A4404 2
4R6A4419 3
4R6A4442 4
4R6A4449 5
4R6A4466 6
4R6A4486 7
4R6A4495 8
4R6A4501 9
4R6A4510 10
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4R6A4662 16
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4R6A4764 20
4R6A4768 21
4R6A4855 22
4R6A4883 23
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4R6A4918 25
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Hintertorkamera

Selber Wölfe vs. Blue Devils Weiden 5:4 (1:0; 1:2; 3:2)

Unsere Wölfe empfingen am zweiten Wochenende der Meisterrunde die Blue Devils Weiden zum Nachbarschaftsderby in der NETZSCH-Arena. Erstmals für unsere Wölfe auf dem Eis war Torhüter Konstantin Kessler. Der 21-jährige Förderlizenzspieler wurde vom Kooperationspartner Lausitzer Füchse abgestellt und vertrat den verletzten Niklas Deske im Wölfe-Tor tadellos. Erstmals nach Verletzungspause war auch Herbert Geisberger wieder mit auf dem Eis. Die Gäste zeigten sich nach dem Trainerwechsel wie verwandelt, spielten hart aber fair und verlangten unseren Wölfen alles ab. Für die Zuschauer war es ein toll anzusehendes, schnelles Spiel, welches sich in den letzten Spielminuten zu einem wahren Thriller entwickelte. Zum Glück mit dem besseren Ende für unsere Farben.

Pfosten – Lala – Tor

In den ersten Minuten des Spiels spielten unsere Wölfe etwas abwartend und wollten erst einmal sehen, wie die Gäste aus der Oberpfalz unter ihrem neuen Trainer auftreten würden. Ondruschka sowie Neumann prüften Gästetorwart Lala aus der Ferne, aber auch Kessler konnte sich auf unserer Seite gegen die Abschlüsse von Heinisch und Stähle auszeichnen. In der ersten richtigen Druckphase unserer Jungs wurde die Weidener Hintermannschaft dann aber richtig schwindelig gespielt. Mudryk erzielte nach feiner Vorarbeit von McDonald im dritten Versuch – zunächst standen der Pfosten, dann Lala im Weg – die Führung für die Hausherren. Unsere Cracks hatten das Spiel jetzt fest im Griff und erarbeiteten sich ein deutliches Übergewicht. Leider versäumten sie es, den Spielstand weiter nach oben zu schrauben.

Wölfe verlieren die Ordnung

Einen Auftakt nach Maß erwischten unsere Wölfe zu Beginn des zweiten Spielabschnitts: Gerade einmal 26 Sekunden waren gespielt, da netzte McDonald ein, nachdem Mudryk die Scheibe von hinter dem Tor schön auf die Kelle des Torschützen gepasst hatte. Die Freude auf unserer Seite währte leider nicht lang: Waldowsky verkürzte durch einen platzierten Schuss ins lange Eck. Unsere Mannschaft hätte den alten Spielstand mehrmals wieder herstellen können. Doch Moosberger scheiterte erst an der Latte und in der 25. Spielminute bei einem Penaltyschuss an Lala. Das Spiel ging nun auf und ab. Einen Aussetzer im Spielaufbau von Geisberger nutzten die Blue Devils zum Ausgleich.

Piwowarczyk und Gare lassen NETZSCH-Arena beben

Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide. Als Waldowsky wiederum einen Abwehrschnitzer zur erstmaligen Führung für die Gäste nutzen konnte, sahen viele Zuschauer die Felle für unser Team schon davon schwimmen. Doch wir hatten ja noch einen Mudryk in unseren Reihen, der eiskalt und abgezockt den Spielstand wieder ausglich. Wir waren nun am Drücker und hatten den Siegtreffer mehrmals auf dem Schläger. Kolb hämmerte die Scheibe ans Gestänge, Moosberger und Mudryk ließen beste Chancen liegen. Zum Entsetzen unserer Anhänger erzielte Pauker drei Minuten vor Schluss die erneute Führung für die Gäste, aber unsere Wölfe gaben nicht auf. 43 Sekunden später war es Piwowarczyk, der zum erneuten Ausgleich traf. Die NETZSCH-Arena bebte nun förmlich. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Eine weitere halbe Minute später sorgte Gare mit seinem Siegtreffer noch für die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Die Freude im Wolfsbau kannte nun keine Grenzen mehr.

 

Am Dienstag, 30.01.2018, müssen unsere Wölfe bereits wieder ran. Bei den Eisbären Regensburg in der Donauarena geht es um 20.00 Uhr um wichtige Punkte in der Meisterrunde.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Kessler (Kümpel) – Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer – McDonald, Mudryk, Moosberger, Piwowarczyk, Gare, Schiener, Geisberger, Hördler, Neumann (Klughardt)

Blue Devils Weiden:

Lala (Wiedemann) – Noe, Schusser, Willaschek, Heider, Schreyer, Hendrikson – Heinisch, Straka, Stähle, Pauker, Abercrombie, Waldowsky, Pronath, Kirchberger, Zellner, Siller

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

9. Min. 1:0 Mudryk (McDonald, Müller)
21. Min. 2:0 McDonald (Mudryk, Müller)
22. Min. 2:1 Waldowsky (Pauker, Schusser)
28. Min. 2:2 Willaschek (Stähle, Straka)
45. Min. 2:3 Waldowsky (Schusser, Pauker)
49. Min. 3:3 Mudryk (Moosberger, Müller)
58. Min. 3:4 Pauker (Hendrikson, Waldowsky)
58. Min. 4:4 Piwowarczyk (Moosberger, Müller)
59. Min. 5:4 Gare (Piwowarczyk, Geisberger)

Zuschauer: 2.255
Strafzeiten: Selb 6, Weiden 8
Schiedsrichter: Steinecke (Kastenmeier, Lajoie)

Beitragsserien: Meisterrunde 2017/2018