4R6A0014 26
4R6A0014 26
4R6A0042 27
4R6A0079 28
4R6A9491 1
4R6A9501 2
4R6A9512 3
4R6A9527 4
4R6A9534 5
4R6A9574 6
4R6A9578 7
4R6A9594 8
4R6A9602 9
4R6A9608 10
4R6A9686 11
4R6A9692 12
4R6A9700 13
4R6A9719 14
4R6A9732 15
4R6A9735 16
4R6A9753 17
4R6A9757 18
4R6A9763 19
4R6A9781 20
4R6A9843 21
4R6A9850 22
4R6A9962 23
4R6A9966 24
4R6A9997 25
4R6A0014 26 4R6A0042 27 4R6A0079 28 4R6A9491 1 4R6A9501 2 4R6A9512 3 4R6A9527 4 4R6A9534 5 4R6A9574 6 4R6A9578 7 4R6A9594 8 4R6A9602 9 4R6A9608 10 4R6A9686 11 4R6A9692 12 4R6A9700 13 4R6A9719 14 4R6A9732 15 4R6A9735 16 4R6A9753 17 4R6A9757 18 4R6A9763 19 4R6A9781 20 4R6A9843 21 4R6A9850 22 4R6A9962 23 4R6A9966 24 4R6A9997 25

Starbulls Rosenheim vs. Selber Wölfe 3:4 n.V. (2:0; 1:2; 0:1; 0:1)

Unsere Jungs belohnten sich mit einer starken Leistung in Oberbayern und ergatterten an diesem Wochenende fünf wichtige Zähler im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Ausschlaggebend war der Wille auch nach drei Toren Rückstand nicht aufzugeben und bis zum Ende zu kämpfen. Erst im letzten Drittel gelang der Ausgleichstreffer und in der Overtime sicherte Mudryk den Sieg.

Wir haben Charakter gezeigt, nie aufgegeben und uns den Sieg erarbeitet

, so Wölfe Coach Henry Thom nach Spielende in der Radio Euroherz Eiszeit.

Doppelschlag durch Bilek

Die Anfangsphase bot wenig Spektakuläres. Beide Teams begannen verhalten und tasteten sich erst mal ab, wohlwissend um die Offensivqualitäten des Gegners. Die erste Chance auf Seiten unserer Wölfe bot sich Böhringer, er erkannte bei seinem Schlagschuss, dass dem Goalie der Starbulls die Sicht versperrt war. Doch Zählbares sprang dabei nicht raus. Die Gastgeber legten dann eine Schippe drauf und setzten sich mehrmals in unserem Drittel fest. Im Anschluss zeigte der Rosenheimer Neuzugang Bilek seine ganze Klasse. Mutterseelenallein lief er auf unser Tor zu und schob, mit einer feinen Einzelleistung, zur Führung für die Hausherren ein. Doch dem nicht genug: Nur wenige Sekunden später erzielte er den zweiten Treffer für seine Farben.

Wölfe zeigen Moral

Kommen unsere Wölfe nochmal heran oder war der Zug schon abgefahren? Zuerst waren es wieder die Gastgeber, die den Ton angaben und unseren Goalie Deske Schwerstarbeit bescherten.
Die einheimischen Fans jubelten schon, doch irgendwie hatte Deske noch die Fanghand dazwischen und konnte einen weiteren Gegentreffer verhindern. Und diese herausragende Abwehrparade gab unseren Jungs Auftrieb. Mudryk und McDonald nahmen jetzt das Heft in die Hand und drängten auf den Anschlusstreffer. Als dann Gare im eigenen Drittel auf und davon zog, konnte er nur noch durch ein Foul gestoppt werden, doch der fällige Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Das nutzte postwendend der Rosenheimer Vollmayer um auf 3:0 zu erhöhen. Unsere Mannen um Kapitän Ondruschka zeigten sich aber nur kurz irritiert und legten sofort wieder den Vorwärtsgang ein. Müller mit einem Schlenzer von der blauen Linie, McDonald hielt die Kelle rein und die circa 100 mitgereisten Wölfe-Fans durften zum ersten Male an diesem Abend jubeln: Der längst fällige Treffer zum 3:1 war perfekt. Doch dem nicht genug. Mudryk umkurvte in seiner unnachahmlichen Art Goalie Steinhauer und schon stand es nur noch 2:3 aus „Wölfe-Sicht“, die Partie nun wieder völlig offen.

Kapitän Ondruschka gleicht aus

Zu Beginn des Schlussabschnittes mussten unsere Wölfe erstmal in zahlenmäßiger Unterlegenheit beginnen, denn Kolb konnte den durchgebrochenen Zick nur noch auf Kosten eines Fouls bremsen und durfte sich auf der Strafbank einfinden. Als sich für ihn die Türe der Strafbank wieder öffnete, konnte er den Pass aufnehmen und den durchgebrochenen McDonald bedienen. Dieser legte quer auf den freistehenden Ondruschka, der trocken und unhaltbar links oben einnetzte. Der vielumjubelte Ausgleich!

Mudryk macht es in der Overtime

Die fünfminütige Verlängerung war kaum angepfiffen, da war sie schon wieder vorüber. Ganze 19 Sekunden brauchte Mudryk um den verdienten Siegtreffer zu erzielen und zwei ganz wichtige Punkte zu ergattern. Mudryk umkurvte seine Gegenspieler wie Slalomstangen, zog hinter das Tor und schoss einen Rosenheimer Verteidiger mit bester Absicht an die Schlittschuhe, von dort die Scheibe zum vielumjubelten 4:3 Siegtreffer prallte.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Starbulls Rosenheim

Steinhauer (Endres) – Draxinger, Bergmann, Heidenreich, Vollmayer, Neumann, Rohner, Krumpe – Witala, Baindl, Nowak, Bilek, Gottwald, Echtler, Fröhlich, Bucheli, Daxlberger, Wenzel, Zick

Selber Wölfe

Deske (Bätge) – Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer – McDonald, Mudryk, Stöber, Piwowarczyk, Geisberger, Gare, Neumann, Hördler, Schiener

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

7. Min. 1:0 Bilek (Fröhlich, Vollmayer)
8. Min. 2:0 Bilek (Fröhlich, Rohner)
29. Min. 3:0 Vollmayer (Bilek)
33. Min. 3.1 McDonald (Müller, Piwowarczyk)
38. Min. 3:2 Mudryk (Stöber, McDonald)
46. Min. 3:3 Ondruschka (McDonald, Gare)
61. Min. 3:4 Mudryk (Ondruschka, McDonald; 3/3)

Zuschauer: 2.410
Strafzeiten: Rosenheim 6, Selb 8
Schiedsrichter:  Singaitis (Six, Zislin)

Beitragsserien: Meisterrunde 2017/2018