Keine Zukunft Für US-Boy Michael Dorr
Bildquelle: Mario Wiedel

Eine weitere Personalentscheidung ist im Wolfsbau gefallen.

US-Boy Michael Dorr, für den frühzeitig am 13. Spieltag der abgelaufenen Saison das Aus wegen einer schweren Knieverletzung kam, erhielt kein neues Vertragsangebot für die Saison 2018/2019.

Die Gründe, warum sich die Verantwortlichen der Wölfe gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem 29jährige sympathische US-Boy entschieden, der in den letzten zwei Spielzeiten 65 Pflichtspiele für die Selber Wölfe bestritt, sind letztendlich sehr eng mit dem Abgang von Jared Mudryk verbunden.

Zweite Kontingentstelle soll an einen Mittelstürmer gehen

Die durch den Weggang von Jared Mudryk frei gewordene Centerposition ist eine absolute Schlüsselposition und mit einem deutschen Spieler nahezu nicht zu kompensieren. Demzufolge ist die Planung seitens Trainer Henry Thom so ausgelegt, dass diese vakante Position durch einen Kontingentspieler ausgefüllt werden soll. Da Michael Dorr wie auch Kyle Piwowarczyk beides Außenstürmer sind und Ian McDonald bereits eine der zwei möglich zu besetzenden Ausländerstellen belegt, erhielt auch Dorr ähnlich wie Piwowarczyk kein neues Vertragsangebot unterbreitet.

Michael Dorr – ein toller Typ mit starken Charakter

„Ähnlich wie bei Piwo ist uns die Entscheidung contra Michael keineswegs leicht gefallen. Auch Michael hat sich in der kurzen Zeit in Selb zu einer wichtigen Säule innerhalb des Teams – auf, neben dem Eis und in der Kabine – entwickelt. Michael wollte in seiner zweiten Saison bei uns voll durchstarten, das vorzeitige Saisonaus und die schwere Verletzung war ein Schock für uns und Michael selbst“, so Wölfe-Trainer Henry Thom.

2.VER-Vorstand Thomas Manzei hat ebenfalls rückblickend auf das Engagement mit Michael Dorr nur lobende Worte in Richtung des US-Boys: „Michael ist ein toller und lockerer, stets positiver Typ, charakterlich einwandfrei und ein Gewinn für jedes Team.“

Michael Dorr, ein absoluter Teamplayer, ließ sich auch von seiner erlittenen Knieverletzung nicht entmutigen und kämpfte sich nach Rehamaßnahmen schnell wieder zurück. Auch wenn er seinen Team auf dem Eis nicht helfen konnte, war er stets nahe an der Mannschaft und bis zum Schluss ein wichtiger Teil dieser.

Vom Wolf zum Löwen

Im Wölfe-Trikot werden wir Michael, der 65mal das Wölfe-Trikot überstreifte und dabei 36 Tore und 54 Vorlagen verbuchte, fortan nicht mehr sehen, aber mit seinem neuen Arbeitgeber in der kommenden Saison. Wie heute Mittag sein neuer Arbeitgeber bekanntgab, wird Michael Dorr zum Ligakonkurrenten EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ wechseln.

Wir bedanken uns bei Michael Dorr für seine bisherigen erbrachten Leistungen und seinem Einsatz und wünschen Michael für seine private und berufliche Zukunft alles Gute und dass er nach seiner schweren Verletzung wieder voll angreifen wird.

Beitragsserien: Kaderplanung 2018/2019