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EC Peiting vs. Selber Wölfe 6:3 (1:2; 2:0; 3:1)

Trotz eines sehr guten Spiels mussten unsere Wölfe mit leeren Händen nach dem Nachholspiel beim Spitzenreiter EC Peiting die Heimreise antreten. Das Ergebnis entsprach nicht ganz dem Spielverlauf, trauerten wir doch manch vergebener Torchance hinterher. Die Gastgeber zeigten sich im Ausnutzen ihrer Möglichkeiten einfach cleverer. Auf der gezeigten Leistung kann unser Team aber durchaus aufbauen.

Unsere Wölfe starten gut ins Spiel

Obwohl die Einheimischen wie die Feuerwehr in die ersten Spielsekunden starteten, brachten unsere Jungs zuerst etwas Zählbares zustande: McDonald bediente Gollenbeck mustergültig, dieser fackelte nicht lange und hämmerte den Puck zur Führung ins linke Kreuzeck. Unsere Mannschaft überstand in der Folge zwei Unterzahlspiele schadlos. Wir hatten dabei sogar die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen: Gare steuerte völlig alleine auf das Tor des Gegners zu, scheiterte jedoch an Hechenrieder. Eine der wenigen Chancen für die Gäste nutze Kostourek, der Deske keine Chance lies und den Ausgleich markierte. Eine Minute vor Drittelende brachte Gare mit einem mächtigen Schlagschuss unsere Wölfe verdient erneut in Führung.

Peiting dreht die Partie in doppelter Überzahl

Beide Mannschaften suchten ihr Heil weiter in der Offensive. Unser Team hatte nach 23 Minuten die Riesenmöglichkeit die Führung weiter auszubauen. Trotz doppelter Überzahl wollte das ersehnte Tor aber nicht fallen. Die Peitinger machten jetzt vermehrt Druck und hatten vier sehr gute Möglichkeiten, den Ausgleichtreffer zu erzielen, aber Deske war stets zur Stelle. Nach neun gespielten Minuten fiel dann der Ausgleich durch Stauder, nachdem die Abwehr unserer Wölfe den Puck nicht aus der Gefahrenzone herausbekam. In zweifacher Unterzahl gerieten unsere Selber dann sogar das erste Mal durch Feuerecker in Rückstand. Das Spiel wurde zunehmend härter, folglich häuften sich auch die Strafzeiten. Kremer musste, genauso wie sein Kontrahent, wegen einer Boxeinlage für 14 Minuten in die „Kühlbox“. Zum Ende des Drittels konnten sich unsere Wölfe ein wenig vom Druck der Gastgeber befreien. Durch Moosberger und McDonald hatte unsere Mannschaft zweimal die Chance zum Ausgleich, beide fanden aber in Hechenrieder ihren Meister

Das Quäntchen Glück fehlt

Unsere Wölfe versuchten gleich zu Anfang des Schlussabschnitts den Ausgleich zu erzielen. McDonald und Gollenbeck tauchen zweimal aussichtsreich vor dem Peitinger Kasten auf, konnten aber den Puck nicht über die Linie bugsieren. Peiting verlegte sich jetzt im eigenen Stadion aufs Kontern. Einer dieser Gegenstöße führte dann zum 4:2 durch Kostourek, der eiskalt vollstreckte. Das 5:2 fiel nur eine Minute später aus dem Gewühl heraus. McDonald, der bei einem Traumpass von Gare nur noch den Schläger hinzuhalten brauchte, brachte unsere Wölfe noch einmal auf zwei Tore heran. Drei Minuten vor Ende der Partie hatten unsere Wölfe sogar noch die Möglichkeit, in Überzahl zum vierten Treffer zu kommen. Als Deske zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war, entschied Krabbat das Spiel endgültig durch seinen Treffer zum 6:3 ins verwaiste Selber Tor.

Mannschaftsaufstellungen

EC Peiting:

Hechenrieder (Magg) – Brown, Rohrbach, Feuerecker, Weyrich, Winkler, Miller, Söll, Lucas – Morris, Maier, Saal, Gohlke, Heger, Seitz, Deuschl, Stauder, Mühlegger, Krabbat, Kostourek

Selber Wölfe:

Deske (Bätge) – Ondruschka, Müller, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer – McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Moosberger, Schiener, Zimmermann, Lüsch

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

1. Min. 0:1 Gollenbeck (McDonald, Gare)
14. Min. 1:1 Kostourek (Maier, Feuerecker)
19. Min. 1:2 Gare (Gollenbeck, McDonald)
29. Min. 2:2 Stauder (Saal, Morris)
31. Min. 3:2 Feuerecker (Morris, Maier; 5/3)
50. Min. 4:2 Kostourek (Maier, Weyrich)
51. Min. 5:2 Heger (Deuschl, Saal)
55. Min. 5:3 McDonald (Ondruschka, Gare)
60. Min. 6:3 Krabbat (Morris, Miller; eng)

Strafzeiten: Peiting 18 + 10 für Gohlke; Selb 20 + 10 für Kremer
Zuschauer: 463
Schiedsrichter: Kannengießer (Jung, Rajic)

Beitragsserien: Meisterrunde OL Süd 2018/2019
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