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Selber Wölfe vs. ERC Bulls Sonthofen 8:5 (3:2; 3:0; 2:3)

Reichlich Beute machten unsere Selber Wölfe an diesem Wochenende. Auf den 6:1-Auswärtserfolg gegen die Starbulls Rosenheim ließ das Rudel in der heimischen NETZSCH-Arena gegen die Bulls aus Sonthofen einen weiteren Sieg folgen. Nach einem munteren Scheibenschießen, welches den beiden Trainern nicht so gut schmeckte, behielten unsere Wölfe klar und vollkommen verdient mit 8:5 die Oberhand. Sonthofen startete besser ins Spiel, unsere Wölfe übernahmen aber ab dem zweiten Spielabschnitt klar das Kommando, ließen jedoch in der Schlussphase die Zügel ein wenig zu locker, sodass die Gäste aus dem Allgäu nochmal auf drei Tore herankamen.

Sonthofen überraschend offensiv

Der erste Spielabschnitt gehörte den Gästen, das muss man so deutlich sagen. Unsere Wölfe schienen sichtlich überrascht vom forschen Forechecking der Bulls sowie von deren ungewohntem Offensivdrang. Doch war es Gare vorbehalten, den Torreigen zu eröffnen. In Unterzahl tankte er sich durch, scheiterte im ersten Versuch, um den eigenen Abpraller dann noch selbst zu verwerten. Die Gäste aus dem Allgäu zeigten sich wenig beeindruckt, glichen in der 11. Minute durch einen wunderbar herausgespielten Treffer aus. Kurz darauf überlistete Kremer den Gästetorhüter mit einem Schlenzer von der blauen Linie, zwei Minuten später egalisierte Malzer mit einem platzierten Schuss die zwischenzeitliche Wölfe-Führung. Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzten wieder unsere Wölfe: Schiener vollendete einen Konter über McDonald zur 3:2-Pausenführung.

Thoms Ansprache wirkt – Wölfe übernehmen das Kommando

Unser Trainer schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Unsere Wölfe gingen nun defensiv und im Spielaufbau konzentrierter zu Werke. Und dies machte sich auch gleich auf der Anzeigentafel bemerkbar: Lüsch nach tollem Graaskamp-Solo, Gollenbeck in Überzahl und erneut Gare mit einem platzierten Schuss stellten den Spielstand nach 40 Minuten auf 6:3. Unsere Wölfe kontrollierten nun das Spiel und ließen kaum etwas zu. Und wenn die Allgäuer vor Deske auftauchten, war dieser, wie in der 26. Minute gegen Guth oder in der 31. Minute bei einem Break, zur Stelle.

Wölfe schalten einen Gang zurück

Zunächst machten unsere Wölfe weiter wo sie aufgehört hatten. Nach einigen guten Chancen hämmerte McDonald die Scheibe noch gegen den Pfosten, der Puck sprang von dort zu Gare, der die Führung auf fünf Tore ausbaute. Doch dann ließen es unsere Jungs etwas schleifen. Der 7:3-Anschlusstreffer fiel bei vier gegen vier: Schiener hatte seinen Stock verloren, was den Bulls eine kurzzeitige Überzahlsituation bescherte, die die Gäste in Person von Sinagl ausnutzten. Fünf Minuten vor Schluss stellte McDonald zwar den alten Abstand wieder her, doch ließ man in den letzten vier Spielminuten noch zwei weitere unnötige Gegentreffer zu, so dass die Gäste das Ergebnis für sich etwas freundlicher gestalten konnten.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Müller, Fink, Kolb, Böhringer, Kremer – McDonald, Gollenbeck, Gare, Moosberger, Graaskamp, Lüsch, Schiener, Zimmermann, Hördler (Geigenmüller)

ERC Bulls Sonthofen

Steiger – Noack, Malzer, Rau, Kames, Slavetinsky – Voit, Guth, Maaßen, Kneisler, Kuqi, Frolik, Sinagl, Schlenker, Schubert, Sill

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

5. Min. 1:0 Gare (McDonald, Müller; 4/5)

11. Min. 1:1 Slavetinsky (Kneisler, Sinagl)

14. Min. 2:1 Kremer (Gare, Ondruschka)

16. Min.2:2 Malzer (Schlenker, Maaßen)

19. Min. 3:2 Schiener (McDonald, Gollenbeck)

25. Min. 4:2 Lüsch (Moosberger, Graaskamp)

32. Min. 5:2 Gollenbeck (Gare, Müller; 5/4)

34. Min. 6:2 Gare (McDonald, Ondruschka)

56. Min. 7:2 Gare (McDonald, Ondruschka)

51. Min. 7:3 Sinagl (Noack, Slavetinsky)

55. Min. 8:3 McDonald (Gollenbeck, Gare)

56. Min. 8:4 Kames (Sinagl, Kneisler)

58. Min. 8:5 Sinagl (Kuqi, Voit)

Strafzeiten: Selb 8, Sonthofen 8
Zuschauer: 1.143
Schiedsrichter: Noeller (Kastenmeier, Martmer)

Beitragsserien: Meisterrunde OL Süd 2018/2019
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