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Eisbären Regensburg vs. Selber Wölfe 11:1 (3:0; 4:0; 4:1)

Nach 14 Siegen aus den letzten 17 Partien und noch keiner Niederlage in der Meisterrunde sind unsere Wölfe gnadenlos auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Beim Tabellenführer Eisbären Regensburg kamen wir gewaltig unter die Räder und es setzte eine böse 11:1 Klatsche. „Es war ein Tag, an dem einfach nichts klappte…dennoch hätte ich mir mehr Gegenwehr meiner Mannen gewünscht“, so ein enttäuschter Wölfe-Trainer Henry Thom bei Radio Euroherz. Die Eisbären waren in allen Belangen dominierend und zeigten unserem Team – bei dem kein Akteur Normalform erreichte – überaus klar die Grenzen auf. Zu allem Überfluss: Schiener und Kolb mussten verletzungsbedingt vorzeitig ausscheiden. Überragender Akteur war Eisbären-Crack Flache mit fünf Treffern.

Spitzenreiter überfährt Wölfe gnadenlos

Die ausgegebene Marschroute in der Defensive gut stehen, aggressiv die Zweikämpfe zu bestreiten und möglichst lange die Null halten, hielt nur knapp vier Minuten. Eisbären-Rekordspieler Flache eröffnete mit seinem ersten Treffer den Torreigen – an einem Abend, der für unsere Wölfe böse enden sollte. Mit der frühen Führung im Rücken spielte es sich für die scheibensicheren Hausherren noch leichter, die Eisbären hatten Scheibe und Gegner klar im Griff, wir fanden hingegen kein Mittel das Spiel irgendwie an uns zu reißen. Erneut war Flache zur Stelle, der einen Pass von Keresztury zum 2:0 verwandelte. Wir wirkten verunsichert, spielerisch lief nichts zusammen, auch Torchancen waren Fehlanzeige. Anders der Hausherr. Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor und als Vinci seine Kelle rein hielt und das 3:0 fiel, war das Spiel gefühlt schon vorzeitig entschieden. Erst in der Schlussphase einige zaghafte Angriffsbemühungen unserseits, aber Gollenbeck, Ondruschka und wenig später Gare zu harmlos, um Holmgren in ernsthafte Gefahr zu bringen. Divis per Break mit der Chance zum 4:0, Weber traf kurz danach zum Glück nur die Querlatte.

Bitteres Drittel für Wölfe

Unverändertes Bild im zweiten Abschnitt. Die Eisbären hatten alles im Griff, unsere Wölfe waren meist den sprichwörtlichen Schritt zu langsam und die Überlegenheit der Hausherren wuchs auch auf der Anzeigentafel. 58 Sekunden waren gespielt, da war Deske bereits zum vierten Male an diesem Abend geschlagen – in Überzahl schloss Gajovsky eine Bilderbuchkombination mustergültig ab. Das war es nun endgültig, aber der Spitzenreiter wollte noch mehr und spielte sich in einen wahren Rausch und mit unseren Wölfen Katz und Maus. Noch stimmte bei uns die Moral, ein fast einminütiges 3/5 Unterzahlspiel überstanden wir schadlos, ehe Ontl kurz danach das 5:0 erzielte. Der Torschütze jubelte, Deske hatte genug und machte Platz für Kümpel. Letzterer wurde gleich gut warmgeschossen, Divis in Unterzahl nur knapp am 6:0 vorbei, welches jedoch wenig später Böhm für seine Farben markierte. Die Eisbären obenauf, unsere Wölfe gefrustet und unnötige Strafzeiten die Folge. Divis ließ noch das 7:0 kurz vor der Pause folgen.

Torhungrige Eisbären machen es zweistellig

Erfolgt eine Schadensbegrenzung oder werden die Eisbären uns aus der Halle schießen? Es sah leider nach letzterem aus. Nach nur 28 Sekunden erhöhte der Spitzenreiter in Überzahl auf 8:0. Schlimmer als der Gegentreffer dabei die Verletzung von Kolb, der zur Behandlung in die Kabine musste, nach Schiener, der bereits Mitte des ersten Drittels ausschied, der Verletzte Nummer zwei an diesem „gebrauchten Abend“. Die Partie verflachte zu einer munteren Trainingseinheit, in der die Eisbären jedoch keine Gnade mit unseren Jungs hatten und nach weiteren Treffern lechzten. Flache schraubte mit zwei weiteren Einschüssen das Ergebnis auf 10:0 in die Höhe, der sehnlichst von den mitgereisten Wölfe-Fans erwartete Ehrentreffer gelang Geigenmüller. Den Schlusspunkt auf eine Partie, welche aus Wölfe-Sicht schnellst möglichst aufgearbeitet und dann abgehakt werden muss, setzte Heider mit seinem Tor zum 11:1 Endstand.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Eisbären Regensburg:

Holmgren (Leserer) – Gulda, Heider, Schütz, Vogel, Tippmann, Weber, Schiller, Vogel – Flache, Gajovsky, Divis, Böhm, Franz, Schwarz, Keresztury, Ontl, Vinci, Kroschinski, Stöhr

Selber Wölfe:

Deske (ab 31. Min. Kümpel) – Ondruschka, Müller, Fink, Kolb, Böhringer, Kremer – McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Lüsch, Schiener, Zimmermann, Moosberger, Hördler

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

4. Min. 1:0 Flache (Divis, Heider)
6. Min. 2:0 Flache (Keresztury)
10. Min. 3:0 Vinci (Schiller, Stöhr)
21. Min. 4:0 Gajovsky (Divis, Gulda; 5/4)
31. Min. 5:0 Ontl (Keresztury, Flache)
37. Min. 6:0 Böhm (Divis, Schiller)
39. Min. 7:0 Divis (Gajovsky, Gulda)
41. Min. 8:0 Gajovsky (Heider, Gulda; 5/4)
42. Min. 9:0 Flache (Keresztury, Ontl)
45. Min. 10:0 Flache (Weber, Ontl)
49. Min. 10:1 Geigenmüller (Müller)
57. Min. 11:1 Heider (Kroschinski, Stöhr)

Strafzeiten: Regensburg 6, Selb 20 + 10 gegen Graaskamp
Zuschauer: 1.861
Schiedsrichter: Hurtik (Moosberger P., Moosberger S.)

Beitragsserien: Meisterrunde OL Süd 2018/2019
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