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EV Regensburg vs. Selber Wölfe 6:3 (1:0; 3:2; 2:1)

Nach 4 Derbysiegen hat es nun auch unsere Wölfe erwischt. In der fünften Auflage gegen den EV Regensburg bleiben diesmal die Punkte in der Donauarena –  unsere Wölfe unterliegen am Ende mit 3:6. Dem Spitzenreiter fehlt insbesondere im Auftaktdrittel jegliche Aggressivität, was auch Trainer Henry Thom wurmt. „Wir haben uns zu weit zurückgezogen, waren nicht aggressiv genug und ließen den Gegner zu viel Platz“, so Thom kurz nach dem Spiel in der Eiszeit bei Radio Euroherz. Letztendlich fehlt uns auch die Durchschlagskraft nach vorne  – der beste Sturm der Liga diesmal mit zu wenigen Akzenten.

Gastgeber spielbestimmend

Die Hausherren müssen ohne die Dienste der verletzten Brenner, Habermann, Wolsch, Stähle und Stiefenhofer antreten, verstecken sich aber keineswegs und können bereits in der Anfangsphase einige Male unseren Keeper Stefaniszin auf die Probe stellen. Mitte des Anfangsdrittel schnappt sich Noe den Puck hinter unserem Gehäuse und schiebt, per Bauerntrick, zum durchaus verdienten 1:0 ein. Unsere Jungs tun sich schwer, Chancen zu erarbeiten und finden nicht wirklich ins Spiel. Der EVR dagegen weiterhin mit Zug zum Tor. Als Heger nur auf Kosten eines Penaltys gestoppt werden kann, bietet sich den Domstädtern die Chance die Führung auf 2:0 auszubauen. Mit einer tollen Parade kann Stefaniszin dies aber verhindern. Die Pausensirene kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt.

EVR baut Führung komfortabel aus

Keine zwei Minuten sind gespielt, da muss der Regensburger Flache auf die Strafbank. Das nützt Geisberger aus, der den frei stehenden Piwowarczyk bedient, dieser fackelt nicht lange und erzielt mit einem präzisen Handgelenkschuss den Ausgleich. Nur kurz darauf, diesmal unsere Wölfe in Unterzahl, stellt Regensburg wieder auf 2:1. Und es kommt noch schlimmer für uns: Binnen weniger Minuten erhöhen die Gastgeber auf 4:1. Regensburg jetzt als kompakte Einheit und im Abschluss effektiv – unsere Wölfe nicht zwingend genug und ohne Scheibenglück. Noch einmal Grund zum Jubeln haben die etwa 100 mitgereisten Wölfe-Fans, als Mudryk in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 4:2 erzielt.

Wölfe machen es EVR zu leicht

Unsere Jungs versuchen nochmals Akzente zu setzen und stemmen sich gegen die drohende Niederlage. Chancen bieten sich Gare und Dorr, aber der Goalie der Gastgeber – er absolviert sein erstes Spiel nach einem Jahr Pause – ist zur Stelle. In den folgenden Minuten nehmen wir aber das Heft wieder in die Hand und können den Anschlusstreffer markieren. Mudryk schießt sein zweites Tor an diesem Abend.
Die Hoffnungen auf den Ausgleich sind schnell begraben, denn die Oberpfälzer machen alles klar und treffen erneut in Überzahl. Unser Coach setzt alles auf eine Karte und nimmt Goalie Stefaniszin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Leider umsonst, EVR-Routinier Trew trifft das verwaiste Tor zum Endstand von 6:3.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Am kommenden Freitag haben unsere Wölfe wieder Heimrecht in der laufenden Meisterschaftsrunde.
Um 20.00 Uhr empfangen wir in der NETZSCH-Arena die ERC Bulls Sonthofen.

Mannschaftsaufstellungen

EV Regensburg

Leserer – Schmitt, Gulda, Tippmann, Noe – Wong, Flache, Böhm, Heger, Gajovsky, Trew, Merka, Drews, Huber, Brunnhuber, Frankenberg, Vogel, Endress

Selber Wölfe

Stefaniszin (Kümpel) – Ondruschka, Hendrikson, Kolb, Schadewaldt, Meier, Schneider (Böhringer) – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Dorr, Gare, Moosberger, Deske, Hördler, Neumann

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

9. Min. 1:0 Noe (Huber)
23. Min. 1:1 Piwowarczyk (Geisberger, Hendrikson; 5/4)
27. Min. 2:1 Brunnhuber (Gulda, Böhm; 5/4)
30. Min. 3:1 Drews (Gulda)
32. Min. 4:1 Trew (Flache, Drews)
37. Min. 4:2 Mudryk (Piwowarczyk, Schneider; 4/5)
52. Min. 4:3 Mudryk (Hendrikson, Piwowarczyk)
58. Min. 5:3 Noe (Wong, Flache; 5/4)
59. Min. 6:3 Trew (Noe, Flache; empty net)

Zuschauer: 2.189
Strafzeiten: Regensburg 6, Selb 12
Schiedsrichter:  Lenhart (Höfer, Kriebel)

Beitragsserien: Meisterrunde OL Süd 2016 / 2017