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EV Landshut vs. Selber Wölfe 7:3 (2:2; 3:0;2:1)

Kein Weltuntergang, aber ein gewaltiger Dämpfer für unsere Wölfe am zweiten Spieltag der Meisterrunde. Nach 10 Siegen  in Folge müssen unsere Cracks wieder einmal als zweiter Sieger vom Eis gehen. Spielentscheidend für die 3:7 Niederlage am Gutenbergweg zu Landshut war der Mittelabschnitt, wo unsere Wölfe innerhalb von knapp vier Minuten drei Gegentore – zwei davon binnen von nur 35 Sekunden – kassieren. Der Sieg des EVL, wenn auch um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen, ist schlussendlich absolut verdient. „Jedem Gegentor ging heute ein verlorener Zweikampf voraus, wir waren irgendwie nicht bereit“, so ein sichtlich angesäuerter Wölfe-Coach Henry Thom nach dem Spiel in der EISZEIT bei Radio Euroherz.

Hochklassiges und torreiches Auftaktdrittel

Beide Teams beginnen sehr verhalten. Unsere Wölfe mit klaren Feldvorteilen und einem Chancenübergewicht, aber die Hausherren stellen mit dem 1:0 Führungstreffer nach 5 Minuten den Spielverlauf auf den Kopf. Stefaniszin ohne Abwehrchance, der den abgefälschten Schuss zu spät sieht. Unsere Wölfe bleiben trotz Rückstand aber tiefenentspannt und ziehen weitere Spielanteile an sich, Dorr hat den Ausgleich auf den Schläger, aber unser US-Boy scheitert freistehend am EVL-Goalie. Die Begegnung nimmt immer mehr an Fahrt auf und wird hochklassiger. In Überzahl ist es Hendrikson vorbehalten, mit einem strammen Schuss den längst überfälligen Ausgleich zu markieren. Wenig später zeigt Stefaniszin mit zwei sensationellen Paraden – im Liegen – seine Klasse, beim erneuten Führungstreffer der Einheimischen  ist er aber wieder machtlos. Ein Treffer mit reichlich Diskussionsstoff, denn dem Tor geht ein klares Foul an Ondruschka voraus, dem obendrein sein Schläger aus der Hand geschlagen wird. Dass es mit 2:2 in die erste Pause geht, ist Resultat eines sehenswerten vorgetragenen Spielzuges unserer zweiten Formation. Dorr, von seinen Nebenleuten mustergültig in Szene gesetzt, trifft zum Ausgleich.

Landshut obenauf, unsere Wölfe völlig aus dem Tritt

Unsere Wölfe können den Schwung aus Abschnitt nicht mitnehmen. Ungewohnt viele Unaufmerksamkeiten prägen unser Spiel, es fehlt die Präzision, Fehlpässe im Spielaufbau nach vorne. Die Hausherren nutzen diese Schwächen des Spitzenreiters gnadenlos aus. Binnen knapp 4 Minuten erhöht der EVL mit drei Toren auf 5:2.  Treffer 4 gelingt dabei in Überzahl, Tor Nummer fünf entstammt aus einem Bauerntrickversuch, bei dem Stefaniszin alles andere als gut aussieht. Zwei bittere Gegentore …und das auch noch innerhalb von nur 35 Sekunden. Bei den Niederbayern klappt irgendwie alles, unsere Wölfe völlig aus dem Tritt, für Stefansizin kommt Kümpel in den Kasten. Nach kurzer Verschnaufpause beider Teams, wo relativ wenig bis gar nichts passiert, fangen sich unsere Jungs wieder und haben ihrerseits gute Möglichkeiten, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Aber fehlendes Scheibenglück oder ein gut aufgelegter EVL-Goalie stehen im Wege.

Wölfe-Aufholjagd bleibt leider aus

Können unsere Wölfe wie am Freitag ein verloren geglaubtes Spiel nochmals umbiegen? Ein schweres Unterfangen gegen einen sehr gefestigt und verdient führenden Gastgeber. Ein schnelles Tor für unsere Wölfe muss her, aber dieses will nicht fallen. Unsere Wölfe wieder hellwach und mit guten Chancen, Mudryk und Piwowarczyk und wenig später Dorr mit einem verdeckten Handgelenkschuss. Die Gastgeber, mit der beruhigenden Führung im Rücken, lassen defensiv gut stehend den Gegner kommen und anrennen. Als Abstreiter der sechste Treffer gelingt, ist die Messe endgültig gelesen. Der dritte Selber Treffer kommt zu spät, abermals ist es Abstreiter, der 26 Sekunden später den Endstand von 7:3 besiegelt.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Für unsere Wölfe geht es am kommenden Freitag (27.01.2017) gleich wieder zuhause weiter in der Meisterrunde. Wir empfangen um 20.00 Uhr die Blue Devils Weiden.

Mannschaftsaufstellungen

EV Landshut

Berger (Englbrecht) – Bendik, Geipel, Kuhn, Baumgartner, Heiß, Elsberger – Tvrdon, Abstreiter P., Hofbauer, Hammer, Michl, Doyle, Sedlar, Forster, Kopp, Abstreiter L., Retzer

Selber Wölfe

Stzefaniszin (ab 29.Min. Kümpel) – Ondruschka, Hendrikson, Meier, Schadewaldt, Böhringer, Schneider – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Dorr, Gare, Moosberger, Kolb, Hördler, Neumann

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

5. Min. 1:0 Geipel (Forster, Heiß);
12. Min. 1:1 Hendrikson (Ondruschka, Mudryk; 5/4)
14. Min. 2:1 Bendik (Forster, Michl; 5/4)
17. Min. 2:2 Dorr (Gare, Schadewaldt)
25. Min. 3:2  Forster (Tvrdon, Hofbauer)
29. Min. 4:2 Hammer (Hofbauer, Geipel)
29. Min. 5:2 Zitterbart (Tvrdon, Abstreiter L.)
52. Min. 6:2 Abstreiter P. (Bendik, Michl)
58. Min. 6:3 Hördler (Neumann)
58. Min. 7:3 Abstreiter P. (Michl, Sedlar)

Zuschauer: 1.308 (davon ca. 100 Selber Fans)
Strafzeiten: Landshut 12; Selb 12
Schiedsrichter: Holzer (Kalnik, Rajic)

Beitragsserien: Meisterrunde OL Süd 2016/2017
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