4R6A3582 1
4R6A3582 1
4R6A3591 2
4R6A3600 3
4R6A3606 4
4R6A3633 5
4R6A3643 6
4R6A3646 7
4R6A3664 8
4R6A3676 9
4R6A3726 10
4R6A3736 11
4R6A3759 12
4R6A3796 13
4R6A3809 14
4R6A3812 15
4R6A3828 16
4R6A3836 17
4R6A3851 18
4R6A3885 19
4R6A3889 20
4R6A3895 21
4R6A3905 22
4R6A3938 23
4R6A3990 24
4R6A4002 25
4R6A4016 26
4R6A4023 27
4R6A4049 28
4R6A4056 29
4R6A4066 30
4R6A4082 31
4R6A4105 32
4R6A4113 33
4R6A4126 34
4R6A4157 35
4R6A4211 36
4R6A4214 37
4R6A4215 38
4R6A4220 39
4R6A4225 40
4R6A4245 41
4R6A4250 43
4R6A4252 44
4R6A4260 45
4R6A4263 46
4R6A4264 47
4R6A4276 48
4R6A4281 49
4R6A4290 50
4R6A4352 51
4R6A4358 52
4R6A4363 53
4R6A4369 54
4R6A4371 55
4R6A4378 56
4R6A4380 57
4R6A4387 58
4R6A4391 59
4R6A4396 60
4R6A4404 61
4R6A4409 62
4R6A4422 63
FPSP Mudryk 4spaltig 42
4R6A3582 1 4R6A3591 2 4R6A3600 3 4R6A3606 4 4R6A3633 5 4R6A3643 6 4R6A3646 7 4R6A3664 8 4R6A3676 9 4R6A3726 10 4R6A3736 11 4R6A3759 12 4R6A3796 13 4R6A3809 14 4R6A3812 15 4R6A3828 16 4R6A3836 17 4R6A3851 18 4R6A3885 19 4R6A3889 20 4R6A3895 21 4R6A3905 22 4R6A3938 23 4R6A3990 24 4R6A4002 25 4R6A4016 26 4R6A4023 27 4R6A4049 28 4R6A4056 29 4R6A4066 30 4R6A4082 31 4R6A4105 32 4R6A4113 33 4R6A4126 34 4R6A4157 35 4R6A4211 36 4R6A4214 37 4R6A4215 38 4R6A4220 39 4R6A4225 40 4R6A4245 41 4R6A4250 43 4R6A4252 44 4R6A4260 45 4R6A4263 46 4R6A4264 47 4R6A4276 48 4R6A4281 49 4R6A4290 50 4R6A4352 51 4R6A4358 52 4R6A4363 53 4R6A4369 54 4R6A4371 55 4R6A4378 56 4R6A4380 57 4R6A4387 58 4R6A4391 59 4R6A4396 60 4R6A4404 61 4R6A4409 62 4R6A4422 63 FPSP Mudryk 4spaltig 42

Selber Wölfe vs. Deggendorfer SC 3:4 n.V. (0:1; 1:0; 2:2; 0:1)

„Siegen oder fliegen“ hieß es für unsere Selber Wölfe im Spiel 4 der Halbfinalserie gegen den Deggendorfer SC. Deggendorf führte vor der Partie in der Serie mit 2:1 Siegen und konnte folglich mit einem Auswärtssieg in der NETZSCH-Arena den Einzug ins Finale vorzeitig klar machen. Dies wollten unsere Wölfe natürlich mit aller Macht verhindern. Und so entwickelte sich ein Spiel, welches bezeichnend für die gesamte Serie, ja eigentlich für alle Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der kompletten Saison war: Ein Abnutzungs-kampf, bei dem um jeden Millimeter Eis erbittert gekämpft wurde. Die Spieler beider Mannschaften holten alles aus sich heraus, kämpften mit allen Mitteln und dennoch stets sportlich fair. Es war wieder ein Spiel auf Messers Schneide, das für Deggendorf zunächst den besseren Verlauf nahm, unsere Wölfe kamen aber wie so oft wieder zurück ins Spiel. Das glücklichere Ende hatten diesmal die Gäste aus Niederbayern, die in der Verlängerung in Überzahl den Siegtreffer erzielen konnten. Für unser Team bedeutet dies nun leider den Abschied in die Sommerpause.

Gesetz der Serie: Deggendorf mit dem besseren Start

Wie schon in den Partien vorher erspielten sich die Gäste im ersten Spielabschnitt eine Überlegenheit. Deggendorf wirkte aggressiver im Zweikampfverhalten, zwang unsere Farben zu Fehlern im Spielaufbau und gewannen mehr Zweikämpfe in der neutralen Zone. Folglich führte der DSC ab der fünften Minute durch einen Treffer in Überzahl von Gibbons, als unsere Jungs kurz die Zuordnung verloren, nachdem McDonalds Befreiungsversuch in den Deggendorfer Reihen hängen geblieben war. Später verfehlte der Deggendorfer Torschütze das leere Tor, was Moosberger im weiteren Verlauf fast bestraft hätte. Die von ihm abgefeuerte Scheibe traf aber nur das Torgestänge. Wenig später hätte McDonald unseren Anhang fast noch über den Ausgleich jubeln lassen, doch nach einem Fehlgriff von Gästetorhüter Brenner rutschte der Puck nur knapp am Tor vorbei.

McDonald gleicht aus

Unsere Wölfe kamen wiederum verbessert aus der Kabine. Bis zur Mitte des Spiels ging es jedoch chancenmäßig rauf und runter, da die Niederbayern in den Kontersituationen immer wieder brandgefährlich vor Deske auftauchten. Szenenapplaus verdiente sich Pozivil, der eben eine solche Situation mit einer sehenswerten Grätsche rettete. Moosberger und Mudryk hatten den Ausgleich auf dem Schläger, doch auch auf der Gegenseite waren Chancen durch Jirik – hier blieb Deske Sieger – und Leinweber, der in dieser Situation etwas eigensinnig agierte, vorhanden. Spätestens ab der 32. Spielminute drückten unsere Wölfe brutal auf den Ausgleich. Brenner geriet immer mehr unter Beschuss und machte einige Male nicht den sichersten Eindruck. Chancenlos war er allerdings beim Ausgleich durch McDonald, dessen platzierter Schlenzer ins Dreieck unhaltbar war.

Wechselbad der Gefühle

Unser Team drückte auch nach der zweiten Pause weiter. Nach einem Ondruschka-Schuss zeigte Brenner wieder eine Unsicherheit, doch mit vereinten Kräften bereinigte Deggendorf die Situation. Den ersten eigenen Torschuss im letzten Abschnitt der regulären Spielzeit nutzte der DSC dann zur abermaligen Führung, Schembri ließ sich völlig frei vor Deske nicht zweimal bitten. Keine Minute später kannte der Jubel auf Deggendorfer Seite keine Grenzen mehr, nachdem Gibbons mit einem platzierten Schuss das 1:3 besorgte. Doch wer unsere Wölfe in dieser Saison kennengelernt hatte, der wusste, dass diese den Kopf noch nicht in den Sand stecken würden. Und tatsächlich: Kolbs Schuss wurde von einem Deggendorfer ins eigene Tor gelenkt und kurz darauf packte Gare noch einmal den Dampfhammer aus und verwandelte mit dem abermaligen Ausgleich die NETZSCH-Arena in ein Tollhaus. Zwei Minuten vor Schluss war es wieder einmal Mudryk, der den Selber Anhang zur vermeintlichen Führung jubeln ließ, doch der eigens eingesetzte Torrichter überstimmte Hauptschiedsrichter Lenhart und erkannte auf „kein Tor“.
So ging die Partie in die Verlängerung. Deggendorf begann in Überzahl und nutzte diese durch ein Billard-Tor zur Entscheidung. Unsere Jungs zu Tode betrübt, Deggendorf im Jubeltaumel.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer (Silbermann) – McDonald, Mudryk, Moosberger, Piwowarczyk, Gare, Geisberger, Schiener, Hördler, Klughardt (Heinz, Neumann)

Deggendorfer SC:

Brenner (Filimonow) – Vavrusa, Wolfgramm, Gawlik, Wiederer, Peleikis, Stern, Sagerer, Sternkopf – Deuschl, Gibbons, Leinweber, Janzen S., Böhm, Jirik, Janzen A., Schembri, Ovaska, Röthke

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

5. Min. 0:1 Gibbons (Röthke, Leinweber; 5/4)
36. Min. 1:1 McDonald (Ondruschka, Mudryk)
48. Min. 1:2 Schembri (Sternkopf, Wolfgramm)
49. Min. 1:3 Gibbons (Vavrusa, Peleikis)
51. Min. 2:3 Kolb (Piwowarczyk, Gare)
52. Min. 3:3 Gare (Geisberger, Pozivil)
62. Min. 3:4 Gibbons (Leinweber, Vavrusa; 5/4)

Zuschauer: 2.508
Strafzeiten: Selb 8, Deggendorf 8
Schiedsrichter: Lenhart (Meyer, Müller)

Beitragsserien: PlayOffs 2018