4R6A0144 1
4R6A0144 1
4R6A0155 2
4R6A0162 3
4R6A0223 5
4R6A0233 6
4R6A0271 8
4R6A0298 9
4R6A0311 10
4R6A0365 13
4R6A0380 15
4R6A0396 16
4R6A0401 17
4R6A0413 18
4R6A0431 19
4R6A0432 20
4R6A0446 21
4R6A0521 22
4R6A0524 23
4R6A0531 24
4R6A0551 25
4R6A0569 26
4R6A0590 27
4R6A0623 28
4R6A0690 29
4R6A0704 30
4R6A0709 31
4R6A0726 32
4R6A0735 33
4R6A0741 34
4R6A0773 35
4R6A0780 36
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4R6A0144 1 4R6A0155 2 4R6A0162 3 4R6A0223 5 4R6A0233 6 4R6A0271 8 4R6A0298 9 4R6A0311 10 4R6A0365 13 4R6A0380 15 4R6A0396 16 4R6A0401 17 4R6A0413 18 4R6A0431 19 4R6A0432 20 4R6A0446 21 4R6A0521 22 4R6A0524 23 4R6A0531 24 4R6A0551 25 4R6A0569 26 4R6A0590 27 4R6A0623 28 4R6A0690 29 4R6A0704 30 4R6A0709 31 4R6A0726 32 4R6A0735 33 4R6A0741 34 4R6A0773 35 4R6A0780 36 4R6A0822 37 4R6A0827 38 4R6A0862 40

Deggendorfer SC vs. Selber Wölfe 7:5 (4:1; 1:3; 2:1)

Beim ersten Spiel der Playoff-Halbfinalfinalserie mussten unsere Wölfe beim amtierenden Meister der Oberliga Süd antreten. Vor 400 mitgereisten Schlachtenbummlern und ausverkauftem Haus zeigten wir ab dem zweiten Drittel eine starke Leistung, holten gar einen 3-Tore Rückstand auf, mussten uns aber letztlich mit 7:5 geschlagen geben. Knackpunkt waren die ersten zwanzig Minuten in dem unsere Wölfe nicht genügend Paroli bieten konnten und vier Treffer hinnehmen mussten.

Nervöser Auftakt

Die Begegnung begann ohne langes Vorgeplänkel, beide Mannschaften standen sich oft genug gegenüber und wussten genau um die Stärken des Gegners.
Die erste Chancen durften die Hausherren für sich verzeichnen, doch unser Goalie Deske klärte mit einem starken Save. Auch in der ersten Unterzahlsituation stand er seinen Mann und hielt was es zu halten gab. Die Gastgeber aber weiterhin im Vorwärtsgang und das hatte Folgen: Schembri legt ab auf Jirik und der verwandelte eiskalt zum 1:0 aus Sicht der Hausherren. Nur wenige Sekunden später sogar der zweite Gegentreffer durch Gibbons. Unsere Wölfe schüttelten sich kurz und kurze Zeit später markierte Schiener das 2:1. Doch dieser Spielstand hielt nicht lange, innerhalb 40 Sekunden erhöhte Deggendorf mit einem feinen Spielzug auf 3:1. Unsere Abwehrreihen nicht immer sattelfest und zu weit weg vom Gegner. Die Niederbayern zwar weiterhin präsenter aber unsere Jungs fanden nun öfter den Weg auf das gegnerische Tor und hatten durchaus Chancen auf den Anschlußtreffer. Doch das Tor machten wieder die Hausherren. Röthke konnte nur auf Kosten eines Penaltys gestoppt werden und diesen verwandelte er souverän zum 4:1.

Wölfe geben niemals auf!

Wars das schon oder kommen unsere Wölfe nochmal? Auf jeden Fall muss unser Coach die richtigen Worte in der Kabine gefunden haben, denn als Gibbons auf die Strafbank beordert wurde, fackelte Moosberger nicht lange und brachte unsere Farben auf 4:2 heran. Der Torjubel unserer Schlachtenbummler war kaum verstummt und schon stand das 4:3 auf der Anzeigetafel. Mudryk war es, der Brenner überwand, unsere Mannen jetzt obenauf und dem Ausgleich nahe, Deggendorf jetzt unter Druck! Dann hob Schiri Lenhardt den Arm, Strafe für Deggendorf, der Ausgleich lag in der Luft. Mudryk prüfte Brenner, Moosberger mit einem Strahl von der blauen Linie: TOR – AUSGLEICH – 4:4. Der blau-weiß-rote Gästeblock stand jetzt vollends Kopf! Spätestens jetzt war es das erwartete Spitzenspiel auf höchstem Niveau und die Spannung sollte noch steigen. Als Deske parierte und den Puck unter sich begrub, entschied der Unparteiische plötzlich auf Tor. Wütende Proteste von Mudryk und Co., Schiri Lenhardt holte seine Linesman zu sich und nach kurzer Diskussion wurde der Treffer annulliert. Es ging also beim Stand von 4:4 weiter, allerdings in doppelter Unterzahl nachdem Hördler und Müller auf die Bank mussten.
Kalte Dusche zwanzig Sekunden vor dem Pausenpfiff: Gibbons machte im Alleingang das Tor.

Aufholjagd wird nicht belohnt

Der Schlussabschnitt begann wie die bisherigen Begegnungen zwischen den beiden Spitzenteams, schnell und auf höchstem Niveau, aber eben auch wieder mit einem Rückstand.
Unsere Wölfe mussten also jetzt nochmals eine Schippe drauf legen um hier nicht leer auszugehen. Und das taten sie! Moosberger markiert mit seinem dritten Treffer an diesem Abend wiederum den Ausgleich, die Partie an Spannung nicht mehr zu überbieten. Auch als nur 57 Sekunden später die Niederbayern wieder in Führung gingen, steckten unsere Jungs nicht auf und nahmen den Gäste-Goalie mehrmals unter Beschuss. Wir mussten jetzt offener agieren um den Ausgleich zu erzielen, was den Gastgebern den ein oder anderen Konter bescherte. Aber unser Goalie Deske immer wachsam und mit starken Paraden. Die Uhr lief jetzt gnadenlos gegen uns runter und so blieb unserem Coach Thom nichts anderes übrig als Deske zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen.
Aber Deggendorf verteidigte mit Mann und Maus und schaffte es Sekunden vor Schluß das verwaiste Tor zu treffen.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Deggendorfer SC

Brenner (Neuert) – Sagerer, Sternkopf, Wiederer, Wolfgramm, Vavrusa, Stern, Peleikis, Gawlik – Hintermeier, Ovaska, Schembri, Gibbons, S.Janzen, A.Janzen, Leinweber, Röthke, Böhm, Deuschl, Jirik, Litesov

Selber Wölfe

Deske (Kümpel) – Silbermann, Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer – McDonald, Mudryk, Moosberger, Piwowarczyk, Geisberger, Gare, Hördler, Klughardt, Schiener

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

8. Min. 1:0 Jirik (Schembri, Wiederer)
8. Min. 2:0 Gibbons (Röthke, Leinweber)
9. Min. 2:1 Schiener (Hördler, Böhringer)
11. Min. 3:1 Schembri (Litesov, Gawlik)
18. Min. 4:1 Röthke (Penalty)
25. Min. 4:2 Moosberger (Gare, Deske; 5;4)
25. Min. 4:3 Mudryk (Moosberger, McDonald)
31. Min. 4:4 Moosberger (Ondruschka, McDonald; 5/4)
40. Min. 5:4 Gibbons (Gawlik, Litesov; 5/4)
43. Min. 5:5 Moosberger (McDonald, Mudryk)
44. Min. 6:5 Litesov (Jirik, Schembri)
60. Min. 7:5 Leinweber (Röthke; ENG)

Zuschauer: 2.790
Strafzeiten: Deggendorf 4, Selb 10
Schiedsrichter: Lenhart (Neutzer, Roth)

Beitragsserien: PlayOffs 2018