4R6A2472 1
4R6A2472 1
4R6A2526 2
4R6A2529 3
4R6A2569 4
4R6A2588 5
4R6A2590 6
4R6A2605 7
4R6A2610 8
4R6A2628 9
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4R6A2738 20
4R6A2781 21
4R6A2797 22
4R6A2864 23
4R6A2878 24
4R6A2907 25
4R6A2924 26
4R6A2970 27
4R6A3056 28
4R6A3116 29
4R6A3137 30
4R6A3138 31
4R6A3157 32
4R6A3170 33
4R6A3173 34
4R6A3180 35
4R6A3186 36
4R6A3193 37
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4R6A3216 39
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4R6A2472 1 4R6A2526 2 4R6A2529 3 4R6A2569 4 4R6A2588 5 4R6A2590 6 4R6A2605 7 4R6A2610 8 4R6A2628 9 4R6A2640 10 4R6A2652 11 4R6A2660 12 4R6A2662 13 4R6A2676 14 4R6A2683 15 4R6A2691 16 4R6A2698 17 4R6A2705 18 4R6A2731 19 4R6A2738 20 4R6A2781 21 4R6A2797 22 4R6A2864 23 4R6A2878 24 4R6A2907 25 4R6A2924 26 4R6A2970 27 4R6A3056 28 4R6A3116 29 4R6A3137 30 4R6A3138 31 4R6A3157 32 4R6A3170 33 4R6A3173 34 4R6A3180 35 4R6A3186 36 4R6A3193 37 4R6A3208 38 4R6A3216 39 4R6A3228 40 4R6A3236 41 4R6A3248 42 4R6A3251 43

Deggendorfer SC vs. Selber Wölfe 5:2 (1:0; 1:2; 3:0)

Das Endergebnis lässt es auf dem ersten Blick nicht vermuten, aber auch Spiel 3 zwischen dem Deggendorfer SC und unseren Wölfen war über weite Strecken eine enge, kampfbetonte und emotional geführte Partie. Am Ende mit dem besseren Ausgang für die Niederbayern, die in der entscheidenden Schlussphase vielleicht cleverer und kaltschnäuziger agierten. „Spielentscheidend war sicherlich die Szene, als wir unmittelbar nach Wiederbeginn im dritten Drittel die 3:2 Führung nicht machen, Deggendorf später bei einer keineswegs zwingenden Chance Treffer Nummer 3 gelingt“, so Wölfe-Trainer Henry Thom nach der Partie bei Radio Euroherz.

Deske im Brennpunkt des Geschehens

Beide Teams starteten schwungvoll in die Partie, die Gastgeber aber das optisch überlegene Team mit den weitaus besseren Einschussmöglichkeiten in den ersten zwanzig Minuten. Unsere Wölfe, welche defensiv gut standen, brauchten etwas, um in die Partie und zu den ersten Möglichkeiten zu kommen. Anders die Hausherren, welche reihenweise hochkarätige Chancen liegen ließen bzw. an Deske, der immer öfters im Brennpunkt des Geschehens stand, scheiterten. Eine dieser 100%igen hatte Janzen, der freistehend über die Scheibe schlug, auch wenig später war zweimal hintereinander Deske auf dem Posten und verhinderte den möglichen Rückstand. Wenig später war Deske aber chancenlos. Es schlug wieder das kongeniale Deggendorfer Sturmduo Leinweber/Gibbons zu. Leinweber gewann das Bully, passte zurück auf Gibbons und dieser mit einer trockenen Direktabnahme zur Führung. Die Gelegenheit für unsere Jungs zum Ausgleich bot sich in Überzahl. Auch wenn der Puck gut lief und zwei gute Szenen durch Gare und Kolb herausgespielt wurden, fiel der Wölfe-Ausgleich nicht. Die Partie wurde in der Endphase des ersten Abschnitts ruppiger und die Strafbänke füllten sich. Unsere Wölfe hatten das Glück auf ihrer Seite, dass Deggendorf nicht die Führung ausbaute – Leinweber hätte freistehend das 2:0 machen müssen.

Wölfe kommen extrem stark zurück in die Partie

Auftakt nach Maß für unsere Wölfe. Nur 33 Sekunden waren von der Uhr, da durften die gut 500 Selber Schlachtenbummler endlich erstmals jubeln. Gibbons saß wegen Torhüterbehinderung in der Kühlbox, Selb in Powerplay. Ondruschka´s Schlagschuss zischte knapp am Kasten vorbei, aber Mudryk lauerte auf den Abpraller und ließ Brenner keine Abwehrchance zum 1:1. Es waren unsere Wölfe, die fortan besser ins Spiel fanden, Deggendorf zeigte sich beeindruckt. Und wir belohnten uns für unsere Bemühungen selbst. Unser Kapitän höchstpersönlich nahm aus zentraler Position Maß und schoss zur 2:1 Führung ein. Es entwickelte sich zur Freude der Zuschauer ein heißer Playoff-Fight mit Haken und Ösen, kein Zentimeter Eis wurde kampflos aufgegeben. Die Niederbayern hatten kurzzeitig den Torjubel auf den Lippen, aber ein sensationeller Save von Deske gegen Leinweber, der mit zwei weiteren Sturmkollegen durchbrach, verhinderte den sicheren Ausgleich. Letzterer fiel aber noch vor der zweiten Pause. Turbulente Szenen vor dem Wölfe-Tor und aus unserer Sicht zwei überzogene Strafzeiten vom bislang sehr gut leitenden Schiedsrichtergespann sorgten für eine 3/5 Unterzahlsituation. Leider dauerte es nur 22 Sekunden, als Peleikis mit einem leicht abgefälschten Schuss Deske auf den falschen Fuß erwischte und den abermaligen Ausgleich besorgte.

Dramatik und Emotionen pur

Unmittelbar nach Wiederbeginn hatte Moosberger die erneute Führung auf der Kelle, aber er scheiterte am stark reagierenden Brenner. Ein folgendes Überzahlspiel ließen unsere Wölfe ungenutzt, zum Glück gingen aber auch die Hausherren verschwenderisch mit besten Einschussgelegenheiten um. Röthke brachte die Scheibe bei einem Konter nicht an Deske vorbei, auch beim Nachschuss von Gibbons hieß der Sieger Deske. Die Partie nahm an Dramatik und Spannung zu, beide Teams agierten mit offenem Visier, ohne Rücksicht auf Verluste. Prächtige Stimmung im weiten Rund, die Fanlager peitschten ihre Farben nach vorne. Schockstarre für den Selber Anhang, als Jirik nach Meinung des Hauptschiedsrichters penaltyreif gefoult wurde. Für den angeschlagenen Jirik trat Schembri zum Penalty an, blieb aber gegen Deske zweiter Sieger. Dann schlug das Pech gnadenlos zu. Vier Minuten vor Ende brach der Schläger von Moosberger vor dem eigenen Tor, die Scheibe lag frei und der Gastgeber in Person von Jirik sagte danke zur Führung. Eine von Erfolg gekrönte Aufholjagd machten sich unsere Wölfe selbst mit zwei aufeinanderfolgenden, unnötigen Strafen zunichte, aber Deske ließ keinen weiteren Treffer zu, bis er am Kehlkopf von einem Schuss getroffen in einer an Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase verletzungsbedingt vom Eis musste. Kümpel, kalt von der Bank kommend, ganze acht Sekunden zwischen den Pfosten, ehe Leinweber zum vorentscheidenden 4:2 einnetzte. Treffer Nummer fünf der Hausherren fiel per empty net goal.

Spiel 4 am Sonntag in der NETZSCH-Arena

Die Ausgangslage für Spiel 4 am Sonntag ist klar. Unsere Wölfe müssen unbedingt gewinnen, um die vorzeitige Sommerpause zu vermeiden. Beginn ist um 18.00 Uhr in der NETZSCH-Arena in Selb.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Deggendorfer SC:

Brenner (Filimonow) – Vavrusa, Wolfgramm, Gawlik, Wiederer, Peleikis, Stern, Sternkopf, Sagerer – Deuschl, Gibbons, Leinweber, Janzen S., Böhm, Jirik, Janzen A., Schembri, Ovaska, Litesov, Röthke

Selber Wölfe:

Deske (ab 59.Min. Kümpel) – Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer (Silbermann) – McDonald, Mudryk, Moosberger, Piwowarczyk, Gare, Geisberger, Schiener, Hördler, Klughardt (Heinz, Neumann)

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

8. Min. 1:0 Gibbons (Leinweber)
21. Min. 1:1 Mudryk (Ondruschka, Moosberger; 5/4)
34. Min. 1:2 Ondruschka (McDonald; Mudryk)
38. Min. 2:2 Peleikis (Vavrusa, Leinweber; 5/3)
57. Min. 3:2 Jirik (Wiederer, Gawlik)
59. Min. 4:2 Leinweber (Peleikis, Vavrusa; 5/3)
60. Min. 5:2 Peleikis (Vavrusa, Gibbons; 5/4; empty net goal);

Zuschauer: 2.790 (ausverkauft)
Strafzeiten: Deggendorf 12, Selb 14
Schiedsrichter: Falten (Jürgens, van Himbeeck)

Beitragsserien: PlayOffs 2018