4R6A3264 1
4R6A3264 1
4R6A3343 2
4R6A3350 3
4R6A3432 4
4R6A3442 5
4R6A3453 6
4R6A3469 7
4R6A3475 8
4R6A3492 9
4R6A3503 10
4R6A3521 11
4R6A3547 12
4R6A3559 13
4R6A3562 14
4R6A3578 15
4R6A3589 16
4R6A3599 17
4R6A3607 18
4R6A3626 19
4R6A3631 20
4R6A3715 21
4R6A3782 22
4R6A3795 23
4R6A3846 24
4R6A3884 25
4R6A3889 26
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4R6A3264 1 4R6A3343 2 4R6A3350 3 4R6A3432 4 4R6A3442 5 4R6A3453 6 4R6A3469 7 4R6A3475 8 4R6A3492 9 4R6A3503 10 4R6A3521 11 4R6A3547 12 4R6A3559 13 4R6A3562 14 4R6A3578 15 4R6A3589 16 4R6A3599 17 4R6A3607 18 4R6A3626 19 4R6A3631 20 4R6A3715 21 4R6A3782 22 4R6A3795 23 4R6A3846 24 4R6A3884 25 4R6A3889 26 4R6A3901 27 4R6A3908 28 4R6A3916 29

Hintertorkamera

Selber Wölfe vs. Füchse Duisburg 7:6 (3:1; 3:2; 1:3)

Im Achtelfinale der Oberliga-Playoffs stehen sich unsere Selber Wölfe und die Füchse Duisburg gegenüber. Das erste Spiel in der best-of-five-Serie stieg in der Selber NETZSCH-Arena. Den 2.227 Zuschauern boten die Akteure auf dem Eis ein torreiches Spektakel mit hohem Unterhaltungswert. Für schwache Nerven war die Begegnung allerdings nicht geeignet. Unsere Wölfe führten klar, durch eine doppelte Überzahl kamen die Gäste jedoch wieder ins Spiel und gaben sich bis zur Schlusssirene nicht geschlagen, mussten aber dennoch mit leeren Händen die Heimreise in den Ruhrpott antreten. Dort kommt es am Sonntag auch schon zum nächsten Aufeinandertreffen beider Teams.

McDonald kalt wie eine Wolfsschnauze

Unsere Wölfe kamen raus wie die Feuerwehr und schnürten die Füchse förmlich in deren Drittel ein. Wunderbare Kombinationen unserer Jungs brachten stetige Gefahr für das von Mathis gut gehütete Gästetor. In der fünften Spielminute war es Mudryk, der nach einem Schuss von Kolb goldrichtig stand und den Torreigen eröffnete. Nur eine Minute später wurde erneut Mudryk von McDonald geschickt und hämmerte den Puck zum 2:0 in den Giebel. Im direkten Gegenzug machten die Füchse in Person von Huebscher deutlich, dass man mit ihnen rechnen musste und verkürzten den Spielstand postwendend. Kurz vor Drittelende kamen unsere Wölfe in eine 4/3-Überzahlsituation. Dies spielten wir gut aus und McDonald zeigte, dass er Nerven wie Drahtseile hat. Als das halbe Stadion schon „schieß“ rief, blickte er in aller Seelenruhe nochmal auf die Uhr, fuhr zwei Kringel, um dann zeitglich mit der Pausensirene ins Tor einzuschießen.

Ein Wechselbad der Gefühle

Zu Beginn des zweiten Drittels kehrte Moosberger zurück aufs Eis, nachdem er sich während des ersten Spielabschnitts in die Kabine zur Behandlung begeben musste. Selb jetzt weiter die spielbestimmende Mannschaft. Schiener hätte nach Vorarbeit von Hördler schon erhöhen können. Dies erledigte dann kurz darauf McDonald, der diesmal schön von Mudryk bedient wurde. In der 31. Minute drückten dann zeitglich Böhringer und Gare die Strafbank. Und dieser Umstand sollte sich rächen. Die Gäste nutzten die Situation eiskalt aus und verkürzten den Spielstand durch einen Doppelschlag auf ein Tor. Unsere Wölfe, als auch alle Wölfe-Anhänger waren nun kurzzeitig geschockt und die Füchse kamen jetzt deutlich besser ins Spiel. In der 37. Minute rettete Torhüter Deske mit einer Glanztat eine 3-auf-1-Situation und hielt uns dadurch im Spiel. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Duisburg den Ausgleich erzielt hätte? Diese Situation schien unseren Wölfen wieder Auftrieb zu geben und Moosberger und Gare, fein herausgespielt von Piwowarczyk, stellten den Spielstand nach 40 Minuten auf 6:3.

Dramatik bis zur Schlusssirene

Wer nun dachte, die letzten 20 Minuten würden ein Spaziergang, der hatte die Rechnung ohne die Füchse Duisburg gemacht. Pisarik erwischte Deske auf dem falschen Fuß, nachdem die Scheibe komisch von der Bande zurücksprang und brachte die Gäste wieder heran. Zwei Minuten später beruhigte Piwowarczyk seine Farben, in dem er genau Maß nahm und den Puck über den Innenpfosten in die Maschen brachte. Doch so richtig zum Durchatmen kamen die Wölfe-Anhänger nicht, denn nur eine halbe Minute später hatten die Füchse durch Verelst erneut eine Antwort parat. Spielstand 7:5 und noch 16 Minuten zu spielen. Das Spiel ging nun hin und her, mit Chancen auf unserer Seite unter anderem für Kolb und Piwowarczyk, der aber nur das Außennetz traf. 185 Sekunden vor Schluss war es ausgerechnet der Ex-Selber Neugebauer, der Duisburg auf ein Tor heranbrachte. Doch letztendlich half es den Gästen nichts mehr, denn unsere Mannschaft verteidigte ihr Tor gut, ließ keinen weiteren Treffer mehr zu und ging als verdienter Sieger vom Eis.

So geht es weiter in der Serie

Spiel 2 der Playoff-Runde findet bereits am Sonntag in der Kenston-Arena in Duisburg statt. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Einen Online-Ticketverkauf bieten die Füchse zwar nicht an, sie verweisen aber darauf, dass 500 Tickets für Wölfe-Fans reserviert sind und die Gäste aus dem Fichtelgebirge bedenkenlos nach Duisburg reisen und sich ihre Tickets an der Abendkasse besorgen können.

Spiel 3 steigt dann am Dienstag, 13.03.2018 wieder in der NETZSCH-Arena in Selb. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Wir bitten vom Vorverkauf an den bekannten Stellen sowie über das Online-Ticketing regen Gebrauch zu machen.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Deske (Bätge) – Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer – McDonald, Mudryk, Moosberger, Piwowarczyk, Gare, Stöber, Schiener, Hördler, Geisberger, Neumann

Füchse Duisburg:

Mathis (Lehr) – Walkowiak, Walch, Cespiva, Nägele, Beally, Ziolkowski, Schmitz – Habermann, Barta, Berzins, Neugebauer, Pisarik, Clemens, Verelst, Huebscher, Beck, Slanina, Krämer, Gulda

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

5. Min. 1:0 Mudryk (Kolb, McDonald)
6. Min. 2:0 Mudryk (McDonald, Moosberger)
7. Min. 2:1 Huebscher (Pisarik, Slanina)
20. Min. 3:1 McDonald (Mudryk, Ondruschka; 4/3)
26. Min. 4:1 McDonald (Mudryk, Ondruschka)
31. Min. 4:2 Pisarik (Slanina, Ziolkowski; 5/3)
33. Min. 4:3 Slanina (Pisarik, Huebscher; 5/4)
39. Min. 5:3 Moosberger (McDonald, Mudryk)
40. Min. 6:3 Gare (Piwowarczyk, Kolb)
42. Min. 6:4 Pisarik (Slanina, Huebscher);
44. Min. 7:4 Piwowarczyk (Stöber, Gare)
44. Min. 7:5 Verelst (Habermann, Cespiva)
57. Min. 7:6 Neugebauer (Berzins, Cespiva)

Zuschauer: 2.227
Strafzeiten: Selb 10, Duisburg 14 + 10 gegen Berzins
Schiedsrichter: Kapzan (Klima, Wagner)

Beitragsserien: PlayOffs 2018