4R6A0937 1
4R6A0937 1
4R6A0952 2
4R6A0982 3
4R6A0989 4
4R6A0997 5
4R6A1010 6
4R6A1016 7
4R6A1023 8
4R6A1097 9
4R6A1106 10
4R6A1118 11
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4R6A1157 13
4R6A1169 14
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Selber Wölfe vs. Deggendorfer SC 5:2 (1:1; 2:1; 2:0)

Zum Spiel zwei im Playoff-Halbfinale in der Eishockey Oberliga zwischen unseren Selber Wölfen und dem Deggendorfer SC fanden über 3.000 lautstarke Zuschauer den Weg in die NETZSCH-Arena. Diese bekamen von beiden Mannschaften großartigen Sport geboten. Bedauernswerter Weise konnte das eingeteilte Schiedsrichtergespann nicht annähernd mit dem Niveau der eigentlichen Hauptakteure auf dem Eis mithalten, was sich über das gesamte Spiel hinweg durch fragwürdige Strafenauslegung, falsche Abseits- und Icing-Entscheidungen und in einer diskutablen Torentscheidung widerspiegelte. Unsere Wölfe ließen sich davon aber zum Glück nicht zu sehr beeinflussen und kamen wieder einmal durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu einem überaus verdienten Heimsieg. In der Serie steht es nun 1:1, gleichbedeutend mit einem weiteren Heimspiel am Sonntag in der NETZSCH-Arena.

Offener Schlagabtausch

Der erste Spielabschnitt gestaltete sich über weite Strecken offen. Beide Mannschaften kamen zu aussichtsreichen Chancen, die erste davon hatte Leinweber nach einem Scheibenverlust von Kolb, doch Deske stand im Selber Kasten seinen Mann. Chancenlos war dieser dann erstmals in der 9. Minute, als Deggendorf in Person von Röthke eine fragwürdige Hinausstellung von Hördler zur Gästeführung nutzte. Nur zwei Minuten später markierte Gare im Nachfassen den Ausgleich, Geisberger hatte vorher abgezogen und Gästegoalie Brenner in höchste Not gebracht. Die letzte Großchance vor der Pause hatte der Deggendorfer Litesov auf dem Schläger, doch dieser zog die Scheibe deutlich am leeren Tor vorbei.

Wölfe reißen das Spiel an sich

Nach der Pause hatten unsere Wölfe noch eine Unterzahlsituation zu überstehen. Die Defensive stand heute aber wieder sicher und wenn doch mal ein Schuss in Richtung Selber Gehäuse kam, war Deske ein sicherer Rückhalt. Gegen Mitte des Spiels ließ der nimmermüde Lanny Gare unsere Anhänger jubeln, nachdem er mit einem Strich von der blauen Linie zur erstmaligen Wölfe-Führung an diesem Abend eingenetzt hatte. Die Wölfe drückten die Niederbayern jetzt minutenlang ins Verteidigungsdrittel. Das sah teilweise bei numerischer Gleichzahl aus wie beim Powerplay, aber unter anderem Moosberger und McDonald scheiterten an Brenner. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich durch Gibbons, der vom Bully weg mit einem schönen Schuss Deske keine Abwehrchance ließ. Als Leinweber dann aber die Strafbank drückte, fand der Puck – wenn auch mit Hilfe des gegnerischen Verteidigers – den Weg über die Torlinie des DSC: Pozivil hatte einen Gegenspieler angeschossen, der die Scheibe ins eigene Tor lenkte.

Vorwerk-Cracks lassen nichts mehr anbrennen

Unsere Wölfe ließen sich im Schlussabschnitt nicht in die Defensive drücken, sondern versuchten weiter das Spiel zu gestalten, was ihnen auch über weite Strecken gelang. Auch bei numerischer Überlegenheit schafften es die Deggendorfer nicht, enormen Druck aufzubauen. Große Aufregung dann in der 50. Minute – und wieder stand der Schiedsrichter im Fokus. Was war passiert? Mudryk hatte den Puck in den Torgiebel gehämmert, die Scheibe sprang aber sofort wieder auf die Spielfläche zurück. Der zugegebenermaßen in dieser Situation sehr gut postierte Engelmann entschied sofort auf Tor und blieb auch nach Rücksprache mit seinen beiden Assistenten bei seiner Entscheidung. Wirklich auflösen kann diese Situation wahrscheinlich nur ein Studium der Videoaufzeichnungen. Unsere Mannschaft wollte sich aber noch nicht auf dem Vorsprung ausruhen. Piwowarczyk hätte fast für die frühzeitige Entscheidung gesorgt, scheiterte aber am Torgestänge. Als die Gäste alles auf eine Karte setzten und Brenner zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers sein Tor räumte, sorgte Ian McDonald 61 Sekunden vor Spielende mit dem Treffer zum 5:2 für die endgültige Entscheidung.

 

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost.

Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe:

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer (Silbermann) – McDonald, Mudryk, Moosberger, Piwowarczyk, Gare, Geisberger, Schiener, Hördler, Klughardt (Heinz, Neumann)

Deggendorfer SC:

Brenner (Filimonow) – Vavrusa, Wolfgramm, Gawlik, Wiederer, Peleikis, Stern, Sternkopf – Deuschl, Gibbons, Leinweber, Janzen S., Böhm, Jirik, Janzen A., Schembri, Ovaska, Litesov, Röthke

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

9. Min. 0:1 Röthke (Leinweber, Gibbons; 5/4)
11. Min. 1:1 Gare (Geisberger, Pozivil)
29. Min. 2:1 Gare (Kolb, Piwowarczyk)
35. Min. 2:2 Gibbons (Leinweber)
39. Min. 3:2 Pozivil (McDonald, Mudryk; 5/4)
50. Min. 4:2 Mudryk (Moosberger, McDonald)
59. Min. 5:2 McDonald (Pozivil; empty net goal)

Zuschauer: 3.044
Strafzeiten: Selb 12, Deggendorf 6
Schiedsrichter: Engelmann (Laudan, Jo., Laudan Ju.)

Beitragsserien: PlayOffs 2018