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Selber Wölfe vs. Eisbären Regensburg 3:7 (2:2; 0:2; 1:3)

Unsere Wölfe starteten furios in das Spiel und dominierten die ersten 20 Minuten klar. Das aggressive Forechecking unserer Jungs schmeckte den Gästen aus der Oberpfalz gar nicht. Der mangelhaften Selber Chancenverwertung sowie einer guten Portion Glück hatten die Eisbären der für sie schmeichelhaften Torgleichheit zu verdanken. Ab dem Mittelabschnitt fand Regensburg besser ins Spiel, machte zum richtigen Zeitpunkt wichtige Tore und kam letztendlich aufgrund einer unbändigen Willensleistung zu einem verdienten Sieg über unsere Wölfe.

Die Selber Überlegenheit schlägt sich nicht auf der Anzeigentafel nieder

„Wir hätten nach dem ersten Drittel eigentlich 4:1 oder 5:1 führen müssen“, leitete unser Trainer Thom sein Fazit nach dem Spiel ein. Und auch Gästetrainer Kaltenhauser war der Meinung, dass bei einer 2:0 oder 3:0 Führung, die für Selb drin gewesen wäre, das Spiel wahrscheinlich ganz anders gelaufen wäre. Doch es kam anders. Unsere Jungs gingen zu fahrlässig mit den Chancen um. Die frühe Führung durch den kurzfristig zum Stürmer umfunktionierten Kolb egalisierte Heider mit einem Sonntagsschuss von der blauen Linie. Unser Team zeigte sich davon wenig beeindruckt, Gare schickte McDonald mit einem Pass aus der Tiefe und Letzterer vollstreckte eiskalt im Alleingang gegen Gästekeeper Fössinger zur erneuten Wölfe-Führung. Dass Guft-Sokolov vor der Pausensirene nach einem Abpraller den abermaligen Ausgleich markierte, war zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft für die Eisbären.

Wölfe geben das Spiel aus der Hand

Ab dem zweiten Spielabschnitt hütete Kümpel für den erkrankten Deske das Wölfe-Tor. Und es dauerte nur 45 Sekunden, ehe dieser zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Den vorangegangenen Schuss von Heider konnte Kümpel noch abwehren, Divis schnappte sich jedoch die freiliegende Scheibe und schob zur erstmaligen Gästeführung ein. In Überzahl,für 42 Sekunden sogar bei zweifacher nomineller Überlegenheit, ließen unsere Wölfe die Scheibe zwar gut laufen, kamen aber nur zweimal durch Müller zu gefährlichen Abschlüssen. Besser machten es wieder die Gäste: Regensburg spielte die Überzahl, Graaskamp drückte die Strafbank, gut aus und erhöhte auf 2:4.

Regensburg gelingt nun alles

Unsere Mannschaft bemühte sich weiter, konnte das Spielgeschehen aber nicht mehr an sich reißen. Den Regensburgern gelang nun alles. Schüsse wurden geblockt, Fössinger hielt stark und vorne „fielen die Dinger auch mal rein“. Und so erhöhten die Eisbären bis zur 48. Minute auf 2:7. Manche Zuschauer befürchteten schon ein Debakel, doch unsere Jungs rissen sich am Riemen und konnten in Überzahl durch Ondruschka zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. Bezeichnend für unsere Wölfe eine Szene zwei Minuten vor Spielende: Beim Versuch, einen Schuss direkt ins Tor abzufälschen, beförderte McDonald mit seinen eigenen Schlittschuh die Scheibe selbst wieder aus der Gefahrenzone.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Selber Wölfe

Deske (ab 21. Min. Kümpel) – Ondruschka, Müller, Bär, Nijenhuis, Böhringer, Kremer, Silbermann – McDonald, Gelke, Gare, Graaskamp, Schmidt, Kolb, Schiener, Turner, Hirschberger, Klughardt

Eisbären Regensburg

Fössinger (Holmgren) – Gulda, Schiller, Sauer, Vogel, Bühler, Heider, Schütz –Divis, Schwamberger, Guft-Sokolov, Flache, Tausch, Ontl, Keresztury, Heger, Schwarz, Herrmann, Gajovsky, Mühlbauer

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

5. Min. 1:0 Kolb (Schmidt, Bär)

11. Min. 1:1 Heider (Heger, Gajovsky)

14. Min. 2:1 McDonald (Gare, Deske)

18. Min.2:2 Guft-Sokolov (Vogel, Schwamberger)

21. Min. 2:3 Divis (Heider)

36. Min.2:4 Schiller (Flache, Heger; 5/4)

42. Min. 2:5 Flache (Keresztury, Weber)

46. Min. 2:6 Heider (Gulda, Divis)

48. Min. 2:7 Heider (Divis, Flache; 5/4)

51. Min. 3:7 Ondruschka (McDonald, Gelke; 5/4)

Strafzeiten: Selb 4, Gegner 8
Zuschauer: 1.514
Schiedsrichter: Ruhnau (Heffner, Walther)

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2019/2020
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