MAWI0890 1
MAWI0890 1
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MAWI1255 20
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MAWI1390 25
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MAWI1407 27
MAWI1480 28
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MAWI1533 30
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MAWI0890 1 MAWI0900 2 MAWI0952 3 MAWI0963 4 MAWI1004 5 MAWI1012 6 MAWI1031 7 MAWI1046 8 MAWI1063 9 MAWI1089 10 MAWI1094 11 MAWI1146 12 MAWI1160 13 MAWI1165 14 MAWI1167 15 MAWI1206 16 MAWI1218 17 MAWI1221 18 MAWI1245 19 MAWI1255 20 MAWI1301 21 MAWI1355 22 MAWI1359 23 MAWI1381 24 MAWI1390 25 MAWI1392 26 MAWI1407 27 MAWI1480 28 MAWI1523 29 MAWI1533 30 MAWI1540 31 MAWI1552 32 MAWI1588 33

ECDC Memmingen Indians vs. Selber Wölfe 5:4 (1:1; 1:2; 3:1)

Es war durchaus mehr drin, aber nach 4 Siegen in Folge setzte es für unsere Wölfe bei den Memminger Indians eine knappe 4:5 Niederlage. Am Ende vermeidbar. Zwei gute Wölfe-Drittel reichten nicht aus, dreimal lagen unsere Mannen in Front, dreimal glich der Gegner aus. Spielentscheidend der Schlussabschnitt, als die Hausherren Unkonzentriertheiten und Schwächephasen unserer Wölfe gnadenlos ausnutzten und mit drei Treffern die Partie drehten.

Frühe Führung- später Ausgleich

Wölfe-Coach Thom musste noch etwas umstellen. Gare fehlte krankheitsbedingt, Schiener rückte in die Formation mit McDonald und Schmidt. Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, die loslegten wie die Feuerwehr. Zum Glück nur ein kurzes Strohfeuer, denn die Wölfe antworteten prompt und eiskalt. 104 Sekunden waren gespielt, als Graaskamp zu einem starken Sololauf startete, alles stehen ließ und auch Goalie Vollmer auf der Linie austanzte – 1:0 für die Wölfe. Memmingen antwortete mit wütenden Angriffen und erhöhte die Schlagzahl. Angriff auf Angriff rollte auf unsere Defensive, die gut und sicher stand, Deske rettete einige Male souverän gegen u.a. Straub und Snetsinger. Die knappe Wölfe-Führung geriet danach stark in Gefahr. Zwei Strafzeiten von Müller hintereinander bedeuteten 4 Minuten höchster Dauerbelagerungszustand im Wölfe-Drittel. Die Gastgeber, das drittbeste Powerplay der Liga, ließen Scheibe und Gegner laufen, aber mit Mann und Maus wurde sich gegen den möglichen Ausgleich gestemmt. Bis 25 Sekunden vor Ende klappte dies auch, ehe Voit mit einem abgefälschten Schuss in Überzahl – Torschütze Graaskamp zog eine unnötige Strafe im gegnerischen Drittel – zum verdienten 1:1 traf.

Eiskalte Wölfe-Konter bringen Führung

Auftakt nach Maß für unsere Jungs – nur 38 Sekunden waren von der Uhr. Kabitzky machte es Graaskamp nach und sein sehenswerter Sololauf brachte die erneute Führung. Der Startschuss für einen temporeichen Schlagabtausch. Unsere Wölfe bei 5/5 kamen immer besser ins Spiel. In einer Partie, die geprägt von viel Kampf in den Ecken war, beide Teams suchten hin und wieder die spielerische Linie. Aber es war das Wolfsrudel, welches die Chance zum 3:1 hatte. In dreifacher Hinsicht. Zuerst vergab Graaskamp, danach McDonald per Doppelchance. Die Hausherren passiver als in Abschnitt eins, unsere Wölfe standen clever und gut positioniert. In dieser Phase fiel dann überraschend und aus dem Nichts der Ausgleich für die Indians. Snetsinger legte mustergültig auf Voit und dieser mit seinem zweiten Treffer zum 2:2. Aber noch vor dem zweiten Pausentee holten sich die Thom-Schützlinge die Führung wieder zurück. Das 3:2 durch Graaskamp, wie aus dem Eishockeylehrbuch. Der US-Boy nahm eine perfekte Vorlage von Kabitzky auf und markierte 89 Sekunde vor der Sirene das 3:2.

Indians überrumpeln Wölfe

„So lang wie möglich die Führung halten, im Idealfall ausbauen“ – diese Marschroute musste bereits nach 13 Sekunden über den Haufen geworfen werden – Memmingen glich auf 3:3 aus. Und es kam noch schlimmer. Verteidiger Sänger nahm von der blauen Linie Maß und sein abgefälschter Schuss an Freund und Feind vorbei…und auch an Deske zur erstmaligen Führung. Die Partie kippte, Memmingen obenauf und unsere Wölfe konnten sich dem immer stärker werden Druck nur mit Entlastungsangriffen erwehren. Es roch mehr nach dem fünften Treffer der Hausherren als dem vierten Wölfe-Treffer. Erneut Sänger, gleiches Strickmuster wie beim vorherigen Treffer und es stand 5:3. Die Vorentscheidung? Nein, unsere Jungs gaben sich noch nicht auf, warfen nochmals alles nach vorne. Als Schmidt in Überzahl auf 4:5 verkürzte, war endgültige die heiße Endphase, die vorher aufgrund der Memminger Dominanz keiner mehr erwartet hätte, eingeläutet. Memmingen zeigte sich beeindruckt vom vierten Wölfe-Treffer, unsere Cracks schnupperten nochmals Morgenluft, aber der Ausgleich sollte leider nicht mehr fallen.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

ECDC Memmingen Indians:

Vollmer (Henne) – Meier, Länger, Welz, Neal, Schaffrath, Keil – Pfalzer, Voit, Snetsinger, Beck, Kharboutli, Miller, Miettinen, Schmid, Straub, Böhm, Abstreiter, Bullnheimer

Selber Wölfe:

Deske (Bätge) – Ondruschka, Nijenhuis, Müller, Bär, Silbermann, Böhringer – Schiener, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Gelke, Kabitzky, Klughardt, Hirschberger, T. Zimmermann

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

2. Min. 0:1 Graaskamp (Gelke, Kabitzky)
20. Min. 1:1 Voit (Snetsinger, Pfalzer; 5/4)
21. Min. 1:2 Kabitzky (Gelke, Müller)
33. Min. 2:2 Voit (Snetsinger, Pfalzer)
39. Min. 2:3 Graaskamp (Kabitzky, Gelke)
41. Min. 3:3 Pfalzer (Snetsinger, Voit)
45. Min. 4:3 Snetsinger (Länger, Pfalzer)
52. Min. 5:3 Länger (Voit, Meier)
56. Min. 5:4 Schmidt (McDonald, Nijenhuis; 5/4)

Strafzeiten: Memmingen 2, Selb 6
Schiedsrichter: Oswald (Sauer, Walther)
Zuschauer: 1.139

Beitragsserien: Hauptrunde OL Süd 2019/2020