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Eisbären Regensburg vs. Selber Wölfe 4:1 (1:0; 1:1; 2:0)

Unsere Wölfe haben sich beim Tabellenführer Eisbären Regensburg gut verkauft und über weite Strecken der Partie lange mitgehalten. Am Ende siegte der Spitzenreiter mit 4:1, der mit vier Reihen agieren konnte und  effizienter in seiner Chancenverwertung war. Schwerer als die Niederlage in der Donauarena wiegt die Tatsache, dass mit Verteidiger Nijenhuis und Stürmer Klughardt zwei weitere Spieler verletzungsbedingt während der Partie ausfielen und ins Krankenhaus mussten.

Wölfe halten gut mit

Unsere Wölfe begannen beim Spitzenreiter betont defensiv. Die ausgegebene Taktik so lange wie möglich die Null zu halten und Regensburg dadurch zu beeindrucken, ging lange auf. Dennoch. Die Eisbären machten mächtig Dampf und unsere Defensive rund um Deske hatte gut zu tun. Der Gastgeber, mit vier Reihen antretend, setzte viele Offensivakzente. Wir hätten jedoch den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellen können, als Gare nach einem kapitalen Fehler der Eisbären im Mitteldrittel am schnellsten schaltete und in Unterzahl bei einem Break erst im gut parierenden Goalie Holmgren seinen Meister fand. Als die Hausherren wieder komplett waren, eröffneten diese den Torreigen. Flache, von Keresztury mustergültig bedient, ließ Deske das Nachsehen. Aber unsere Wölfe keineswegs geschockt, antworteten mit guten Angriffen und wurden forscher in ihren Bestrebungen nach vorne. Als Eisbären-Topscorer Gajovsky nach unglücklichem Einsteigen gegen Nijenhuis sich eine Spieldauerstrafe einhandelte, hatten unsere Jungs in Überzahl die Chance zum Ausgleich. Die Scheibe lief gut, aber trotz zwei guter Möglichkeiten durch Müller und McDonald, blieb es bei der knappen Pausenführung der Eisbären.

Eisbären „bärenstark“ trotz hauchdünner Führung

Gleich zu Beginn sahen sich unsere Wölfe erneut wütenden Angriffen der Eisbären ausgesetzt, die mit aller Macht ihre Führung ausbauen wollten. Aber so einfach machten es ihnen unsere vorbildlich kämpfenden Wölfe nicht. Deske mit zahlreichen guten Paraden und mit vereinten Kräften wurden zwei weitere Unterzahlspiele schadlos überstanden. Wenn man unseren Jungs etwas vorwerfen konnte, war es die Chancenverwertung, Moosberger zweimal in aussichtsreicher Position scheiterte gegen Holmgren. Die Eisbären waren weiter das spielbestimmende Team und drängten uns stark in die Defensive, aber unsere Entlastungsangriffe waren stets gefährlich. Einen dieser Konter nutzte Lüsch zum 1:1 Ausgleich – unsere Wölfe waren nun auch auf der Anzeigentafel wieder voll im Spiel. Regensburg schmeckte dies ganz und gar nicht, es wurde härter und giftiger. Die Gastgeber mit einem Vorteil. Sie waren effizienter in der Chancenverwertung und legten postwendend nach – Keresztury erzielte schön herausgespielt die abermalige Führung.

In Powerplay fällt Vorentscheidung

Die Eisbären drängten unmittelbar nach Wiederanpfiff auf die Entscheidung und eine Art Vorentscheidung fiel auch nach knapp 4 Minuten. In zahlenmäßiger 5/3 Überzahl – Kremer und Schiener auf der Strafbank – packte Verteidiger Heider den Hammer aus und nagelte den Puck unhaltbar für Deske ins linke obere Eck zur 3:1 Führung. Der Tabellenführer nun voll auf Kurs und als gegen unsere Wölfe eine weitere Strafzeit angezeigt war, legten die Hausherren nochmals nach. Böhm gelang per Bauerntrick der 4:1 Endstand. Unsere Mannen gaben sich noch nicht geschlagen, aber es fehlte die Kraft, um gegen die mit vier Reihen angetretenen Gastgeber nochmals eine Aufholjagd zu starten. Heiß her ging es in der Endphase, zu der der  völlig überfordert wirkende Hauptschiedsrichter maßgeblich beitrug. Klughardt wurde mit einem üblen Open-Ice-Check umgefahren, der „Übeltäter“ Weber erhielt lediglich eine Zweiminutenstrafe, was nicht nur Wölfe-Coach Thom in Rage brachte. Klughardt musste benommen vom Eis geführt und ins Krankenhaus gebracht werden.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie bei unserem offiziellen Medienpartner Frankenpost. Fotos: Mario Wiedel

Mannschaftsaufstellungen

Eisbären Regensburg

Holmgren (Fössinger) – Bühler, Heider, Schütz, Vogel, Weber, Tippmann, Schiller, Birner – Tausch, Gajovsky, Divis, Sauer, Keresztury, Flache, Ontl, Böhm, Herrmann, Franz, Schwarz, Vinci

Selber Wölfe

Deske (Kümpel) – Ondruschka, Nijenhuis, Veisert, Kolb, Müller, Kremer, Silbermann – McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Lüsch, Moosberger, Schiener, Hördler, Klughardt

Tore, Strafzeiten, Zuschauer

10. Min. 1:0 Flache (Keresztury, Ontl)

35. Min. 1:1 Lüsch (Moosberger, Geigenmüller)

36. Min. 2:1 Keresztury (Ontl, Flache)

44. Min. 3:1 Heider (Divis, Herrmann; 5/3)

46. Min. 4:1 Böhm (Weber, Tippmann)

Strafzeiten: Regensburg 6 + 5 plus Spieldauer gegen Gajovsky; Selb 18
Zuschauer: 2.708
Schiedsrichter: Votler (Stenzel, Höck)