Die 1b Mannschaft Verwandelt Ihren Ersten Matchball Im Play Down Finale Und Sichert Sich Damit Den Verbleib In Der Landesliga Gegen Den EHC 80 Nürnberg.

In einem hoch dramatischen Spiel, diesmal war man in der Arena in Nürnberg zu Gast, in dem die Wichtigkeit des Spiels jedem einzelnen klar war, agierten die Wölfe über die volle Distanz sehr konzentriert.

Beide Mannschaften wollten hier einen Sieg einfahren, zumal die Gastgeber noch die Chance auf ein drittes Spiel hätten und zum anderen Selb mit dem Sieg, den Platz in der Landesliga gesichert hätte.
Beide Teams traten mit vollem Mannschaftskader an und legten los wie die Feuerwehr. So entwickelte sich ein Spiel das mit vielen Torszenen aufwarten konnte.
Auch für die mitgereisten Fans aus Selb war dieses Spiel bestimmt ein kleiner Leckerbissen.
Diesmal aber ging Selb mit dem ersten Treffer in Führung, Torschütze war Hechtfischer. Aber wie aus heiterem Himmel wurden vermehrt unnötige Strafzeiten gezogen, die durch die Hausherren postwendend zum 1:1 Ausgleich genutzt wurde.
Die Partie war aber stets Fair, soviel schon im Voraus. Die beiden Schiedsrichter Bart und Wittmann leiteten souverän.

Im zweiten Abschnitt gleich zu Beginn bekam Nürnberg einen Penalty zugesprochen aber das Tor wurde nicht anerkannt obwohl die Scheibe sich im Tor befand. Technischer Fehler war der Grund dafür. Aber dafür machte es Nürnberg später besser und erzielte den Führungstreffer zum 2:1. Die Gastgeber nun in der Folge öfter in Unterzahl und eine dieser nutzte Warkus zum Ausgleichstreffer 2:2. Für das Heimteam kam es dann noch bitterer, durch einen Check von hinten zogen sie eine 2+10 min Disziplinarstrafe und genau da Bissen die Wölfe zu. Führung durch den Kapitän Fabian Bauer zum 2:3 kurz vor der Pause.
Letzter Abschnitt war an Dramatik nicht zu toppen, beide Mannschaften mit offenem Visier. Torszenen am laufendem Band, alles was so ein Spiel eben braucht, aber keine Mannschaft konnte es in Zählbares umsetzten. Zuletzt war Selb dann nur noch darauf bedacht das, Spielgerät so weit wie möglich vom eigenen Tor wegzuhalten und Zeit von der Uhr zu nehmen. Mittlerweilen nahm Nürnbergs Coach den Torhüter vom Eis, es half aber nichts. Die Sekunden wurden auf der Spielerbank lautstark heruntergezählt. Und dann war Schluss, unsäglicher Jubel und alle Last fiel ab.

Aufstellung:
Tor:

Uhrin (Baetge)

Verteidigung:

Roos S. / April / Wenisch / Silbermann / Roos T. / Jeschke / Hechtfischer (1/0)/ Schlott

Sturm:

Schwalb / Golbs M. / Verhoeven (0/1) / Warkus (1/1) / Winkler / Pecher / Lück / Bauer (1/1) / Sommerer / Heinritz